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issue#1 |
Long
Beach Dub Allstars "Wonders
of the world" |
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(herausgebracht
2001, natürlich auf skunk records) yeah, yeah, yeah, fuck schon ab dem ersten song hat's mich sofort wieder gepackt. intelligenter, witziger, musikalisch vielfältiger ska-core vom allerfeinsten. nicht lange nach dem tragischen tod von sublime sänger bradley novell im frühsommer 1996 entschloß sich der rest der band unter führung der damaligen sublime rhytmus maschine (eric wilson-bass, bud gaugh-drums), dem verstorbenen mastermind tribut zu zollen. dies geschah alsbald mit der gründung der "long beach dub allstars". die erste legende hatte sich gerade gefestigt und eingebrannt, da war die zwiete bereits geboren und machte auch gleich richtig dampf. die "wonders of the world" ist die 4. cd der jungs aus california und etwas gesetzter als der vorgänger. der ska punk kommt eher selten zum vorschein, teilweise ziemlich rootsig, aber immernoch kraftvoll und dynamisch. auch geben sich hier wieder einige nahmhafte gastmusiker die klinke in die hand. natürlich mußten sie diesmal besonders höflich darum bitten, denn der kultstatus der allstars ist fast schon außerirdisch! immer wenn's um ein neues werk geht, stehen die jungs aus hip-hop, punk und roots reggae schlange. egal ob schnell oder langsam, der treibende reggaerhytmus bildet meist den hintergrund der 17 stücke. dazu geil wummernd aber nicht übertrieben der bass von von bud gaugh, der manchmal auch zum standbass wechselt. der eigentliche chef im ring ist aber sänger und genie opie opiz, der sich egal ob rootsig oder hip hop orientiert stetig den tempiwechseln und dem stil seiner combo anpaßt. unglaublich wie kreativ man nach weit über einem jahrzehnt koma-saufen und gras rauchen immer noch sein kann. also liebe eltern: ein kleiner apparillo nach einem guten essen kann nie schaden, man sollte es nur nicht übertreiben! anspieltips: 15 von 17 songs, ganz speziell die nr.6 "life goes on", da es einfach ein knaller ist in einen cuba libre song mal kurz 2 reggae größen wie half pint (roots&dancehall) und tippa irie (roots toasting), sowie einen us indie & punk veteran (ives von den delinquent habits) hieneinzubringen. eben allstarmäßig! fazit: die cd liegt irgendwo zwischen sublime, bob marley, carlos santana, public enemy und den sex pistols. ganz gleich ob zum entspannen, motivieren, gas geben oder masturbieren, ein muß für alle die modernen ska erleben und zelebrieren wollen. lieber mal zwei gramm weniger weed kaufen und ab zum nächsten cd-shop. SUBLIME lebt !!! (dirk) |
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