Music - so war's: No Use For A Name
 
wer:
No Use For A Name
 
wann:
13.04.2008
 
wo:
Berlin / Lido
.No Use For A Name - Live im Lido in Berlin

No Use For A Name, die Stones des Skate Punk, haben sich mal wieder für eine Nacht in Berlin niedergelassen um die Fans mit bestem Punk Rock zu versorgen. Nachdem wir die Chance hatten Tony und Matt ein paar Stunden vor dem Konzert zu interviewen waren die Erwartungen hoch und die Vorfreude auf den Abend riesig. Los ging es im Lido um 21 Uhr mit der Band Snitch. Danach, gegen 22 Uhr, folgten Far From Finished aus den USA. Mit einer interessanten musikalischen Mischung und dem Versuch ihren Punk mit Einflüssen aus diversen Musikrichtungen anzureichern konnte die zweite Band des Abends bereits richtig einheizen.
   
Alles schön und gut aber die Fans waren heiß auf No Use For A Name und wurden nicht enttäuscht. Ziemlich genau um 23 Uhr gingen die 4 Punker auf die Bühne und gaben zusammen mit den Fans Vollgas. Eingeleitet wurde das Konzert mit "Biggest Lie", dem Opener vom neuen Album "The Feel Good Record Of The Year". Das Publikum zeigte sich zunächst nicht besonders begeistert und schien eher auf die alten Klassiker zu warten. Das Warten wurde ab dem 2. Song belohnt und die tanzwütige Menge war nicht mehr zu bremsen. Während den folgenden 90 Minuten konnte man dann einfach den guten Punk genießen. Obwohl die Band sichtbare Probleme mit der Tontechnik hatte, feierten sie gemeinsam mit den geschätzten 600 Gästen und spielten ein Best Of aus 20 Jahren, wie auch das berühmte Redemption Song Cover und ein Misfits Cover. Vom neuen Album konnte man neben dem ersten Song leider nur einen weiteren Song hören, was ich persönlich im Gegensatz zum restlichen Publikum sehr schade fand. Gegen halb 1 wurden noch mal 4 Songs als Zugabe gespielt und damit war das Konzert auch vorbei. Fast. Die meisten Fans hatten da nämlich schon wieder vergessen, dass Matt während dem Konzert auf die Aftershow Party im Franken hingewiesen hatte. So kam es, dass außer Band, Tourmanagement und engstem Freundeskreis nicht sonderlich viele Fans zur anschließenden Party pilgerten,was der ausgelassenen Stimmung aber nicht schadete. So wurde die sehr angenehme Atmosphäre des Franken genossen und die ein oder andere Flasche Hochprozentiges gelehrt. Gegen 5 ist die Band dann wieder Richtung Tourbus getrottet und alle Anderen haben sich vollkommen glücklich in ausgiebigen Schlangenlinien auf den Heimweg begeben.

Fazit:
Ein wunderbares Konzert gekrönt von einer heißen After Show Party. Eine perfekte Nacht die man schleunigst wiederholen sollte!



















(Text: Moritz Oestreich / Fotos by Ozelot2001.com)


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