| .silly walks movement - songs of melody (four music / sony - vö: 07.10.02) | |
sommer, sonne, reaggaesound und das mitten im winter. benannt nach einer alten party location, die widerum ihren namen aus der monthy python serie erhalten hatte. jaja, so können bandnamen entstehen. silly walks movement das sind oliver schrader und david meyer, sie lernten sich bei einer kleinen radiostation kennen, legten dort reaggae, roots und dancehall auf und kamen so zum produzieren und musikmachen. etwa zehn jahre später haben sie nun ihr eigenes album zusammen, das ausser dem gewohnt guten reggae-sound auch massenhaft gäste präsentiert. als da wären: maximilian (freundeskreis), jan delay (aka eisfeld), patrice, gentleman, außerdem wurde in jamaika mit natural black, lutan fyah, jah mason, ginja und turbulence gearbeitet. auch taffari und tanya stephens haben während ihren deutschlandtouren einen track ("forever") in hamburg aufgenommen. oliver schrader, der doch früher mal komplett auf punk programmiert war, sieht den zusammenhang von reggae und punk darin, daß beides mit sehr viel intensivität dargeboten wird. wie auch immer, silly walks movement haben sich längst als reggae-soundsystem deutscher herkunft etabliert und diese scheibe war längst überfällig. wieder mal handelt es sich um reggae, roots und dancehall, gemischt mit deutschen hiphop-acts. das gleiche erfolgsrezept wie schon bei der sam ragga band. im gegensatz zur "loktown hi-life" ist der d-hip-hop hier jedoch weniger dominant und muß sich den reggae-beats unterordnen. auch jan delay steht weniger im vordergrund als auf der scheibe der sam ragga band. anspieltips: 09. nur du 11. songs of melody (gesamtspielzeit: 16 tracks, 59 minuten) fazit: diese weitere reggae-hiphop-combo sollte uns auch im winter gute laune entlocken und wird sie zum frühling hin sicherlich verstärken. klingt in etwa so, als ob die fk-allstars ein reggae-album gemacht hätten. eine angenehm ruhige platte für couch-potatoes und sonnenanbeter. (DrÖge) |
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