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tenacious d (steht für tenacious defense und ist eine verteidigungsvariante
im amerikanischen basketball) das ist die combo aus jack black
(als schauspieler in den letzten jahren bekannt geworden durch filme wie:
high fidelity, zickenterror, orange county, der schakal, dead man walking...)
und kyle gass (hatte ein paar nebenrollen zB: evolution, almost famous,
braindead..).
kennengelernt haben sich jack und kyle beim theater, als sie in tim robbins
"carnage" mitwirkten. einige zeit später nehmen die beiden
einige songs nur mit akkustik-gitarre und gesang in ihrem appartment auf
und spielen ihr erstes konzert als die axe lords in einer bar in LA, mit
nur einem einzigen song: tribute.
danach erheitern sie das publikum noch mit einigen scherzen und schon ist
der produzent von hbo auf sie aufmerksam geworden.
jack black hatte ja schon immer eine vorliebe für comedy und so überrascht
es auch nicht, daß es sich hier um eine art 50/50 mix aus genialer
musik und comedy handelt, die in den usa schon vor ewigkeiten so eingeschlagen
ist, daß tenacious d zeitweise eine eigene show auf hbo hatten von
der sogar eine limitierte kauf dvd geplant ist sowie ein film über
die entstehung der band.
die musik der beiden basiert aber ganz klar auf rock. kein pop und kein
heavy sondern eben rockmusik! hört sich jetzt nicht gerade vielseitig
an, ist es aber. denn mal klingen tenacious d eher nach weezer, dann mehr
wie die foo fighters und dann wieder ganz anders oder jack black bekommt
plötzlich einen seiner wenigen ausraster und rockt gnadenlos vor sich
hin ... alles in allem überwiegen jedoch songs mit richtig schönem
gesang und melodisch, akustischer kulisse. leider sind einige der besten
songs nur etwas über eine minute lang, da wünscht man sich schnell
eine maxi- oder extra lange live-version.
vor einiger zeit verweilte diese debut scheibe bereits für etwas mehr
als eine woche auf platz 96 der deutschen-album charts, verschwand aber
ebenso schnell aus den top 100, wie sie gekommen war.
das liegt wohl daran, daß man sich dieses album doch etwas intensiver
anhören und natürlich auch einige umgangssprachliche englisch-kenntnisse
mitbringen muß. songs mit chartpotential sind eh kaum vorhanden, abgesehen
von "tribute" natürlich.
eben deshalb liegt die scheibe (trotz des mittlerweile recht bekannten gesichts
von jack black) nicht in reichweite des standart-konsumenten und wird vermutlich
noch einige zeit eine art geheimtip bleiben.
als bekanntesten gast-musiker auf diesem album ist vor allem dave grohl
von den foo fighters zu nennen, der im tribute-video auch den dämon
spielt!
den parental-advisory-aufkleber trägt diese scheibe sehr zu recht,
denn das böse f-wort fällt am laufenden band und auch sonst geht
es z.b. um cock-push-ups oder hard & gently fucking ...
etwas bedauert habe ich ganz klar, daß von den genialen video clips
zu "tribute", "fuck her gently" oder "wonderboy"
nichts auf die CD gepackt wurde, denn diese videos muß man eigentlich
besitzen und bei 51 minuten spielzeit wäre da doch noch ein wenig platz
gewesen ... schade.
anspieltipps:
01 "kielbasa"
03 "tribute"
04 "wonderboy"
05 "hard fuck"
06 "fuck her gently"
10 "kyle quit the band"
15 "friendship"
17 "karate"
20 "double team"
(gesamtspielzeit: 21 tracks, ca.51 minuten)
fazit: schauspieler, die plötzlich
anfangen zu singen, das ist eigentlich so eine sache (wird eher umgekehrt
ein schuh draus) aber in bezug auf tenacious d kann man eindeutig sagen,
daß es sich hier um hochqulitativen 1A-sound handelt, den ich von
nun an nicht mehr missen möchte!!
auch die zwischenstücke im stand-up-comedy stil sind großteils
sehr gelungen, kyle & jack machen sich ohne tabus über alles und
jeden lustig, sich selbst nicht zu vergessen und mischen das ganze mit vielen
musikalischen highlights.
wem allerdings der song "tribute" nicht gefallen sollte, der kann
sich garantiert auch den rest der cd schenken ...
für freunde von: foo fighters, soundgarden, weezer, wheatus, red hot
chili peppers, usw.
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