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wenn ich mir die neue scheibe der thievery corporation
so anhöre, wird bei mir die vermutung laut, daß die herren
rob garza und eric hilton eine sich durch alle musik-genres (von reggae
über trip-hop bis ich weiß nicht was) ziehende plattensammlung
haben und diese auch regelmäßig konsumieren um sich neu inspirieren
zu lassen - sehr symphatisch der gedanke.
genau wie das neue album an sich nie langweilig ist, dafür ist es
einfach zu abwechslungsreich.
massenhaft stylische beats, hier und da ein paar lässige oder sanfte
vocals, smoother sound.
die einflüsse reichen von orientalischem klang über afrikanischen
und brasilianischen sound bis zu beatorientiertem dub. die tracks erinnern
manchmal an songs von air, dann wieder an reggae und triphop, ebenso sind
softe downbeats allgegenwärtig.
sehr gut abgestimmt, mit stylischem cover, schönem inlay und einer
gesamtlänge von etwas unter 60 minuten kann das neue werk mehr als
nur überzeugen - und das ohne nur einen geldgeil-chartmäßig-einfach-gestrickten
kommerzsong, den man als zugpferd hätte nutzen können. das war
bei der thievery corporation eh nie nötig.
anspieltipps:
11 the richest man in babylon
13 the state of the union
(gesamtspielzeit:
15 songs, 57 minuten)
fazit: zählt ab sofort mit zu
den besten downbeat-alben überhaupt!
für fans von:
kruder & dorfmeister, peace orchestra, tosca, nightmares on wax, etc.
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