.thievery corporation - the richest man in babylon (esl / vö: 04.mai 2004)


wenn ich mir die neue scheibe der thievery corporation so anhöre, wird bei mir die vermutung laut, daß die herren rob garza und eric hilton eine sich durch alle musik-genres (von reggae über trip-hop bis ich weiß nicht was) ziehende plattensammlung haben und diese auch regelmäßig konsumieren um sich neu inspirieren zu lassen - sehr symphatisch der gedanke.

genau wie das neue album an sich nie langweilig ist, dafür ist es einfach zu abwechslungsreich.
massenhaft stylische beats, hier und da ein paar lässige oder sanfte vocals, smoother sound.
die einflüsse reichen von orientalischem klang über afrikanischen und brasilianischen sound bis zu beatorientiertem dub. die tracks erinnern manchmal an songs von air, dann wieder an reggae und triphop, ebenso sind softe downbeats allgegenwärtig.

sehr gut abgestimmt, mit stylischem cover, schönem inlay und einer gesamtlänge von etwas unter 60 minuten kann das neue werk mehr als nur überzeugen - und das ohne nur einen geldgeil-chartmäßig-einfach-gestrickten kommerzsong, den man als zugpferd hätte nutzen können. das war bei der thievery corporation eh nie nötig.


anspieltipps:
11 the richest man in babylon
13 the state of the union

(gesamtspielzeit: 15 songs, 57 minuten)

fazit: zählt ab sofort mit zu den besten downbeat-alben überhaupt!

für fans von: kruder & dorfmeister, peace orchestra, tosca, nightmares on wax, etc.