.turntablerocker
"classic" (four music / vö 26.03.2001 )

kennengelernt haben sich die vinyl-artisten michael beck alias „hausmarke“ (bekannt als dj und mc der fantastischen 4) und thomas burchia alias „thomilla“ (bekannt als ex-producer der kolchoseurformation und remixer für u.a. die fantastischen 4, outkast, usw) - wie könnte es auch anders sein - in einem plattenladen.
man schreibt das jahr 1997… nachdem der szeneclub „red dog“ in stuttgart, in dem die beiden dj-freunde immer mittwochs am start waren und mit hip hop für volles haus sorgten, dicht gemacht wurde, beschließt das duo, neue wege zu gehen. mit einer mischung aus eastcoast-rap, soul und r’n’b wollen die beiden der house- und technodominierten deutschen clubszene zeigen, das auch hiphop mit den entsprechenden grooves als „tanzbare“ clubmusik funktioniert.

als im märz 2001 das debüt-album der „turntablerocker“ mit dem Namen „classic“ veröffentlicht wurde, waren die meisten doch sehr positiv überrascht, denn wer hätte von hausmarke und thomilla schon so ein knaller-album erwartet. mit einem abwechslungsreichen sowie melodiösen mix aus elektro, house, hiphop, funk, reggae und latin wird schnell für party-stimmung gesorgt.
mit den 17 tracks auf ihrem album ist dem dj-duo die optimale zusammenführung von hiphop und dancefloor gelungen. die zum grossteil sehr groovigen beats sorgen direkt für gute laune.
bei songs wie „play it“, „poppin’ up“, „a little funk“, „no melody“ oder dem absolutem smoke-song „where you at?“ dürfte es einem nicht schwer fallen, sich zur musik zu bewegen.


anspieltipps:

01 play it
03 poppin’ up
04 no melody
15 where you at?
(gesamtspielzeit: tracks, minuten)


fazit: eine wirklich fette scheibe, die gute laune aufkommen läßt und lust auf mehr macht…!

."smile" (four music / vö: 30.09.2002)
  mit ihrem neuen album „smile“ wollen die turntablerocker an den weltweiten erfolg, den sie ihrem debüt-album zu verdanken haben, anknüpfen. einen vorgeschmack haben wir ja bereits mit der singleauskopplung „time for music“ bekommen, die als nette dance-nummer, bestimmt noch dem ein oder anderem in erinnerung ist.
„smile“, das mit wesentlich mehr elektronischen spielereien angereichert ist, aber dafür weniger auf samples setzt, ist ohne frage eine nette sowie abwechlungsreiche scheibe geworden.
von sehr chilligen songs wie „space captain“ oder „lonely“ bis hin zu gut tanzbaren tracks wie „rings“ oder „the ride“, ist auf der platte eigentlich alles am start. besonders gut gelungen ist der track „love supreme“, der mit einer mega-portion soul direkt ins ohr geht. in „smile“ vermischen sich, weit entfernt von musikalischen gewohnheiten, elektro, funk, hiphop, disco und oldschool zu einem ganz eigenem sound, dem sound der turntablerocker eben ...

anspieltipps:
03 love supreme
04 rings
10 lonely
13 space captain
(gesamtspielzeit: 14 tracks, 62 minuten)

fazit: wer das debüt-album der „turntablerocker“ kennt, wird im ersten moment wahrscheinlich etwas überrascht sein, denn der style der jungs hat sich in der zwischenzeit schon ein wenig verändert… aber nicht abschrecken lassen, zwar kann das toplevel nicht wie bei „classic“ das ganze album über gehalten werden, doch allein songs wie „love supreme“, „rings“ oder „lonly“ sind es auf jeden fall wert mal reinzuhören.  (nc)