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hilfe, bloss kein popstar werden... so lautet das motto der vienna
dc, die quasi über nacht vom "chill out - nu jazz - deep
house wiener-würstchen" (wie sie sich selbst bezeichnen) zum
wiener elektro newcomer schlechthin wurden.
der erfolg des producer-duos gregor ugovsek und michael konrad,
die sich auch gerne mal hinter den pseudonymen greg la motta
und mickey moog oder manchmal auch nur mickey und "g"verstecken,
stellte sich quasi über nacht ein... und das alles obwohl sie mit
ihrer musik, die sie für sich selbst und ohne jeglichen zwang machen,
weit abstand halten wollten von all dem was eine person zu einem "popstar"
mutieren läßt , wie presse, interviews, fernsehauftritte und
biographien ( gregor ugovsek könnte
es nicht besser ausdrücken: "wir, die ein leben als
„popstar“ so sehr anstreben wie ein gesunder das kranksein."
).
nun aber zur cd selbst:
nach beiträgen für die vienna
scientists (wie z.b. "dope control") sowie
zu den compilation-serien "vienna melange" und "coffeeshop"
stellt "analogue" das debüt-album der beiden wiener freunde
dar, die in den kaffehäusern der prater-stadt genauso gerne chillen
wie in der wiener club-szene...
"analogue" das debüt-album von vienna dc chillt größtenteils
instrumental und durchweg mit downbeat rhytmen, funk, soul, house sowie
lounge-pop elementen vor sich hin. der einzigartige flair der "wiener
schule" spiegelt sich in der musik von vienna dc zu jeder sekunde
wieder. besonders hervorheben möchte ich das stück "elephant
noir", das in zusammenarbeit mit ludwig hirsch entstanden ist.
ludwig hirsch, fachmann des "dunklen" versteht es einmal mehr
zu den beats der vienna dc mit einem hammer text zu überzeugen.
anspieltipps:
12 elephant noir feat. ludwig hirsch
(gesamtspielzeit: 76 minuten, 14 tracks)
fazit: die neuen der wiener elekto-musikszene
können mit ihrem debüt durchaus überzeugen. ein neues genre
ist zwar nicht geboren, doch "vienna dc" sind zwei durchaus
talentierte künsler die noch hoffnung machen... (nc)
gregor ugovsek: "was bleibt ist hoffnung. die hoffnung, daß
vienna dc als „nieschenprodukt“ (wie uns die plattenfirma
bezeichnet), nie dorthin interpretiert wird, wo vienna dc niemals war.
in die niesche „elektro einheitsbrei“, dort wo es nur um verkäufe
geht, die musik selbst nur noch instrument zum geldverdienen ist und sich
diejenigen immer öfter an der musikbörse „vercompilieren“.
und darüber wacht in wien die credibility polizei."
für freunde von kruder &
dorfmeister, tosca, vienna scientists, ...
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