| .Angel City Outkasts "Deadrose Junction" (SPV / VÖ: 16. Juni 2006) | |
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Angel City Outcasts bildeten sich 2002 aus den Überresten zweier Punkbands aus Los Angeles. Die 5 Jungs entwickelten schnell einen eigenen, sehr markanten Stil aus Street Punk, Rock’n’Roll, Country und Metal. In den erfolgreichen letzten Jahren spielten sie mit den Dead Kennedys oder Flogging Molly auf den selben Bühnen und machten sich somit einen Namen. Mit dem Song „Popeye In Afghanistan“ ernteten sie viel Kritik und präsentierten sich offiziell als Regierungsgegner. Zur CD selbst: Der Opener „Made For This“ ist eine Mischung aus Sleaze und Punk und wird wie fast jeder Song auf Deadrose Junction mit diversen harten Gitarrensoli aufgewertet. Vom ruhigen und kurzen Schmuse Instrumental „Bleeding Heart Saloon“ abgesehen wird jedes Lied durch die Backgroundvocals der Band aufgelockert. Dies erweckt teilweise den Anschein von Bierzeltromantik und läd häufig zum mitgrölen der Refrains ein. Im Gegenteil zum punkigen Beginn der Platte ist „Outcast Rock’n’Roll“ wie der Titel schon sagt ganz Rock’n’Roll. „Rev It Up, Turn It Loose“ und “Breakout” erinnern eindeutig an die Bones während man bei “Horns N Halos” oder „Ten After Midnight“ auch Countryeinflüsse aus dem dominierenden Punk heraushört. “Take The Town” und „Word To The Wise“ klingen feuchtfröhlich nach Partypunk. In diesem Schmuserockmitgröl-Stil geht die Platte mit “No One Alone” auch zu Ende, wobei sich die letzten schmalzigen Parts glücklicherweise mit rockigeren Parts abwechseln. Das Album quillt über vor Energie! "Deadrose Junction" lässt sich gut hören, da alle 5 Musiker ihr Handwerk gut verstehen, kein rumärgern über Einfallslosigkeit oder Unfähigkeit. Die vielen Einflüsse schaffen ein bisschen Abwechslung, so dass jeder Song einen eigenen Charakter bekommt. Anspieltipps: 01. "Made For This" 04. "Outcast Rock N Roll" 06. "Breakout" 12. "Ten After Midnight" (Gesamtspielzeit: 14 Songs, ca. 60 Minuten) Fazit: Auf dieser CD können die qualitativen Gitarrensoli und die markante Stimme des Sängers sofort überzeugen. Mir persönlich geht allerdings der häufige Background-Chorus mancher Partyliedern etwas auf die Nerven. Dennoch eine gute Laune CD mit eigenem Stil. (Moe) |