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asd ist die einfache abkürzung für das gemeinschaftsprojekt
von afrob und samy
deluxe, die sich für das gemeinsame album "wer hätte
das gedacht?" zum wortgewaltigen hip hop team formieren und so etwas
wie den deutschen method man und redman spielen...
samy und afrob kennen sich mittlerweile durch gegenseitige features und
gemeinsame projekte wie "brother keepers" schon ziemlich lange.
künsterliche achtung voreinander und wachsender, persönlicher
respekt führten zu der idee eine gemeinsame platte zu machen. abgesehen
davon haben beide deutsch-rapper auch einen ähnlichen weg im hip
hop business hinter sich, mit dem hauptunterschied, daß afrob aus
dem süden (stuttgart) und samy deluxe aus dem norden (hamburg) kommt.
afrob hat mit "rolle mit hip hop" und "made in germany"
bis heute zwei solo alben heraus gebracht und mit Künstlern wie den
massiven tönen, fk allstars oder gentleman zusammengearbeitet.
samy deluxe hat zunächst mit dynamite deluxe ein album mit dem titel
"deluxe soundsystem" rausgebracht. 2001 folgte ebenfalls seine
erste solo scheibe- "samy deluxe - das album".
mit der singleauskopplung "sneak preview" machten die beiden
in der deutschen hip hop community nicht mehr wegdenkbaren deutsch-rapper
bereits im februar auf sich und ihr projekt aufmerksam. "wer hätte
das gedacht?" ist genau der passende titel für das album der
beiden afrodeutschen...
afrob und samy setzen bei ihrem debüt-album als asd-crew auf internationale
beats. waajeed aus detroit, die teamsheet production aus philadelphia
sowie das kroatische wunderkind baby dooks sorgen mit ihren für deutsch
hip hop nicht typischen beats schnell dafür, das die tracks vom style
her sehr amerikanisch klingen. die texte sind zwar wie gewohnt auf deutsch
und handeln vom "alltag eines hip hoppers", doch besitzt die
scheibe durchaus große einflüsse von amerikanischem hip hop.
die meisten der 20 tracks klingen einander vom beat-hintergrund her ähnlich.
die äußerst vorantreibenden stücke "sneak preview"
und "asd" stechen unter dem aspekt "positive abwechslung"
genauso hervor wie die eher chilligeren sachen "hey du (nimm dir
zeit)" und "vaterlos".
anspieltipps:
02 sneak preview
05 asd
12 hey du (nimm dir zeit)
(gesamtspielzeit: 20 tracks, 68 minuten)
fazit:
von den rap-parts her steht samy auf jeden fall auf der "leiter des
könnens" ein ganzes stück über afrob. afrob der gerade
nach seinem zweiten album "made in germany" von vielen seiten
belächelt wurde, kommt bei den eher hektischen tracks weiß
gott nicht als das "reimemonster" rüber, als das er noch
vor jahren gehandelt wurde ... insgesamt nicht mehr als mittelmäßig!
Samy war mit dynamite doch deutlich besser als mit afrob.
(nc)
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