| .bad company - shot down on safari (groove attack vö: 18.november 2002) | |
die verbindung die zwischen den vier englischen drum&bass ikonen von „bad company“ besteht, reicht ein ganzes stück zurück in die zeit der 1990er jahre. schon damals waren alle vier - jason maldini, darren white, dan stein und michael wo(jcicky)- in der drum&bass-szene unterwegs und tätig, nur anders formiert… jason und darren waren „future forces“, dan und michael „fresh & vegas“, jason war unter dem einfachen namen „maldini“ schon dem ein oder anderen ein begriff. ich glaub da gab es dann noch das ein oder andere solo-ding von darren als „d-bridge“ und dan als „absolute zero“, bin aber nicht sicher… na ja egal… jedenfalls formierten sich die vier mit der idee ihre talente zu vereinen 1999 zur „bad company“ zusammen. alle waren damals fest entschlossen, drum&bass neue wege zu weisen… sie gründeten ihr eigenes label „bc recordings“ und wurden somit auch producuer ihrer ersten debut-release „the nine“, die jedoch aus allen richtungen der d&b-welt zunächst nur gelächter erntete, da die fertigstellung der release-auskopplung viermal aufgrund von geldmangel gestoppt werden musste. nach anfänglichen startschwierigkeiten, schreiben wir jetzt das jahr 2000. „bad company“ sorgen erneut für schlagzeilen, diesmal jedoch für positive. die d&b-szene steht nach der veröffentlichung deren debüt-albums „inside the machine“ kopf… seitdem wurde die combo aus england überall auf der welt zu einem namen, der für guten d&b-sound steht. ob der ihnen voraneilende gute ruf für einen solch phänomenalen erfolg bei der veröffentlichung ihres zweiten albums „book of the bad“ bescherte, sei deshalb mal dahingestellt... die electronik-pioniere aus england, die spätestens nach ihrem „book of the bad“ von den d&B-spielwiesen dieser welt nicht mehr wegzudenken sind, wissen jedoch zu überraschen. mit ihrem dritten album das im november 2002 veröffentlicht wurde, legen die d&b ikonen aus england (woher auch sonst?) einmal mehr eine hammer-scheibe hin, die einem vom geschwindigkeitslevel her kaum luft zum atmen lässt… )EIB( beweisen mit „shot down on safari“ wieder einmal klasse. das album der englischen combo beinhaltet brandneue drum&bass stücke, die ihren einfluss aus techno, electro, soul, funk und dub classics keinesfalls verschweigen. neben tiefen, soulig fließenden tracks wie „wednesday“, „dr. schevago“ und „jellybeam“ (ein instrumental!) kommen die für „bad company“ eher typischen hart, tobenden sachen mit „torpedo“, „snowcat“, „hornet“ oder „dogsploitation“ auch nicht zu kurz. das )EIB( eine „böse“ company ist zeigt sie mit dem sehr strangen stück „dosage“. „shot down on safari“ beeinhaltet zwei cds: cd1 trägt den titel „round 1“ und ist das eigentliche album, cd2 trägt logischerweise den namen „round 2“ und ist eine 50-minütige mixed version von der ersten cd mit zwei zusätzlichen extra-tracks („3-way“ und „dustball“). anspieltipps: 01 mo’ fire - )EIB( radio mix 03 wednesday 05 torpedo 08 dosage 09 jellybeam - instrumental (gesamtspielzeit: 9 tracks, 54 minuten) fazit: hammer drum&bass-scheibe der “bösen” company aus england!!! (nc) |
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