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Es hat lange gedauert bis The Mecca Don höchstpersönlich sein
erstes Soloalbum an den Start bringt. Was aber nicht bedeuten soll CL
Smooth sei faul gewesen in der letzten Zeit, im Gegenteil. Nach seiner
Freestyle CD „Multi Bars of Fury“,
die in Amerika auf Heavy Rotation lief, kommt auch bei uns sein Erstlingswerk
„American Me“ in die Läden.
Wer CL Smooth noch aus seiner Ära mit Pete Rock kennt, kann sich
schon mal ein ungefähres Bild davon machen was ihn auf der Platte
erwarten wird. Locker geflowte Lyrics gepaart mit den Topproduktionen
von heute. So befindet sich auf der Platte zwar leider nur eine Produktion
von Pete Rock, dafür aber etliche von
Mike Loe und den Heatmakerz,
sowie Kaygee & Tramp und Squarta.
Zur CD selbst: Im Wesentlichen handelt die LP wie CL
es beschreibt von Missverständnissen, basierend auf persönlicher
und politischer Ebene. Gleichzeitig ist die Platte ein Ventil um Druck
abzulassen und alles beim Namen zu nennen ohne dabei ein Blatt vor den
Mund zu nehmen.
Das Cover zeigt zwar einen entschlossenen CL mit Amerikanischer Flagge
im Hintergrund, wer dabei aber denkt es handele sich hierbei um patriotisches
Album wird feststellen das CL sehr neutral an die Dinge herangeht und
sie beleuchtet. So behandelt der Titeltrack „Amerikan Me“
dieses Thema. „I Can´t Help“ beschreibt die
Hilflosigkeit der jeder von uns mal ausgestzt ist. Es sind aber auch etliche
andere Themen dabei, mit Tracks wie „Call On Me“,
„The Impossible“ oder „It´s A Lovething“,
die das zeigen was er am besten kann perfekt locker über den Beat
zu spitten. Mit „Heaven is Watching You“ wird's auch
mal tiefsinniger oder etwas härter dann auf „Smoke in the
Air“.
Im Ganzen sollte für jeden was dabei sein , egal welche Sparte, ob
Deepness, Conciouness oder Gangster-Style und alles natürlich der
gewohnt unverwechselbaren Art von CL Smooth vorgetragen. Wüsste ich
es nicht besser würde ich die Platte locker in die neunziger einordnen,
da einerseits sein Style sehr stark an seine Anfänge erinnert, anderseits
die produktionen sehr Soul- & Sample-lastig sind und auch dieses Gefühl
des Aufbruches vermitteln.
Anspieltipps:
02 „Amerikan Me“
11 “It’s a love Thing”
09 “Gorilla Pimpin”
14 “The Stroll”
(Gesamtspielzeit: 17 Tracks, ca. 55 Minuten)
Fazit: CL gibt sich gewohnt Smooth
und dabei noch frischer als in den 90 ern! (Bo)
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