| .Damian Jr Gong Marley - "welcome to jamrock" (Universal / VÖ: 28.10.2005) | |
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Damian Marley, jüngster Sohn von Reggae-Legende Bob Marley hat sein 3. Album "Welcome To Jamrock" rausgebracht und startet damit voll durch. In den US-Billboard Charts ist das Album als riesen Erfolg gleich auf Platz 7 eingestiegen. Kein Wunder, die Stimme von Damian erinnert sofort an die einmalige Stimme von Vater Marley und geht richtig unter die Haut. Neben dem Dancehall- und Rootsstyle von Damian erweitern viele Gastmusiker von R'n'B über Hiphop und Reggae das musikalische Spektrum. Die Gästeliste zum Vorsingen für das Album lässt sich schön ansehen: Stephen Marley (Damian's älterer Bruder), Bobby Brown, Bounty Killer, Eek A Mouse, Nas und Black Thought sind vertreten und sorgen für Bereicherung. In den Lyrics lässt sich wiederum auch alles finden was guten Reggae ausmacht. Ob Gesellschaftskritik, Krieg, Liebe, Drogen oder Party, alles dabei! N nicht nur die Lyrics bekommen die Bestnote, musikalisch gesehen ist ebenfalls die Abwechslung persönlich am Start. Ob das Intro mit Pauken, Sax-Melodien mit Gänsehautpotential oder andere Soundeffekte (z.B. Anrufbeantwortersprüche und Ansprachen als Intros) geben das Gefühl eines wirklich typischen Damian Marley Albums. Nicht zu vergessen, dass auch der "Exodus"-Chorus vom Papa Marley übernommen wurde ("Move!"). Der Bass ist in den meisten Tracks hart und fordernd, markant aber angenehm, eben orginal von der Insel ohne Abstriche oder Andeutungen von Kommerz. Das erste Lied setzt gleich Akzente. In "Confrontation" singt Marley von Armut und Gewalt in seiner Heimat Jamaica. "There For You" ist ein wirklich schöner Rootstune während "Welcome To Jamrock" als Dancehalltrack zum abfeiern verpflichtet (wenn da noch jemand sitzen bleibt ist wohls Gehör kaputt). Ein weiterer Song mit Message ist "Pimpa's paradise", in dem sich Stephen, Black Thought und Damian mit den schwierigen Themen Drogensucht und Prostitution beschäftigen. "Move!" gehört wiederum zu den gut tanzbaren Tracks die einheizen und Stimmung machen, der gesellschaftskritische Text lässt sich gut hören und regt zum denken an während zum Beispiel "Beautiful" eine schöne Liebeserklärung ist. Anspieltipps: 02. "There For You" 03. "Welcome to Jamrock" 07. "Pimpa's Paradise" 08. "Move!" 11. "Road to Zion" (Gesamtspielzeit: 13 Tracks, 55 Minuten) Fazit: "welcome to jamrock" lässt sich gut hören und noch besser tanzen. Die Balladen sind schön zum Kuscheln. Damians Stimme hat's in sich und die vielen Gastmusiker sorgen für die nötige Abwechslung. Die CD ist ein Juwel unverfälschter Reggaemusik, ich würde euch mein Lieblingslied sagen, aber ein Lied ist besser als das andere. Muss man einfach gehört haben. (Moe) |