.Dawn Landes "Fireproof" (Fargo / RTD / VÖ: 29. Juni 2007)

Stil: Indiefolk
Format: CD

Indie-Folk mit einem wundervollen Gesang bietet „Fireproof“, das neue Album von Dawn Landes. Irgendwo zwischen Beth Orton, Suzanne Vega und ganz nah an Heather Nova hier ein bezauberndes Album präsentiert.

Zur CD selbst: Mit Banjosound und gutem Bass geht „Bodyguard“, das erste Stück des Albums auch gleich ins Ohr. Der zweite Song „I don’t need a man“ startet mit Trommeln und der Gitarre im Hintergrund bevor die bezaubernde Stimme die Führung übernimmt und einen sicher und ohne Fehler zum nächsten Song bringt. Der leichte Sprechgesang am Ende des Songs kann allerdings mehr überzeugen als das „Uhhh-Uhhh“ im Refrain. Lagerfeuer-Akustikgitarren-Romantik kommt bei „Twilight“ auf – für einen guten Song reicht einfach auch eine gute Stimme und eine Gitarre. Im nächsten Song „Private little Hell“ überzeugt der Refrain und das Schlagzeug Sample. Bei dem Song „Picture Show“ kommt die Stimme, sicherlich bewusst, lieblos rüber ehe er von einer rockenden Gitarre abgelöst wird. „Kids in a play“ hat sicherlich großes Hitpotential da hier einfach Melodie so grandios ins Ohr wandert und außerdem der Song mehr in die Indiepop Richtung geht als in Richtung Lagerfeuer. Das „Toy Piano“ hört sich für mich eher nach einem Glockenspiel an ist aber ein wunderschöner Akustiktrack. „I’m in Love with the night“ überzeugt dann mit einem leisen Mundharmonikaspiel ehe dann noch mal das Banjo herausgeholt wurde um den Song „You alone“ leise zu begleiten und das Album ausklingen zu lassen. Wer sich noch nicht gleich von der Couch erhebt, kommt nach einer kurzen Pause noch in den Genuss eines „Hidden-Tracks“, die liebevolle Cover Version des Tom Petty Hits „I won’t back down“.

Anspieltipps:
01. "Bodyguard"
08. "Toy Piano"
Hidden Track: "I won’t back down"
(Gesamtspielzeit: 13 Songs, ca. 40 Minuten)

Fazit: Fällt mir schwer, sicheres und schönes Songwriting gepaart mit der Akustik Gitarre überzeugen nicht durchweg aber meistens! Die grandiose und wandlungsfähige Stimme von Dawn Landes reist an Stellen an denen es langweilig werden würde einiges raus und sorgt dafür, dass ich das Album mag. (MC)