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Stil: Mischung aus Electro, Techno, Hip Hop, Soul, Blues
Format: CD
Mit ihrem im vergangenen Jahr erschienenen zweiten Album "The
Warning" waren sie das Gesprächsthema des Sommers –
Hot Chip. Nach zahlreichen,
zuvor veröffentlichten EPs und dem kaum beachteten Debüt-Album
"Coming On Strong" in 2005 eroberte die fünfer
Combo aus Großbritannien innerhalb kürzester Zeit die Herzen
der Musikgemeinde. Ihr eigener Style aus locker fluffigem Electro-Pop
gepaart mit Soul- und Funkansätzen macht eben einfach Spaß.
Ziemlich genau ein Jahr nach ihrem letzten Geniestreich, dürfen sich
Hot Chip nun in die Reihe der Auserwählten einreihen und der legendären
DJ-Kicks Reihe auf !K7
ihren Stempel aufdrücken.
Zur CD selbst: Bereits das Tracklisting lässt erahnen,
dass hier niemand allein am Werk war, so kunterbunt lesen sich die Künstlernamen.
Subway, Wax Stag,
Dominik Eulberg, Um
oder Joe Jackson sind nur einige der wenigen
Künstler, die Hot Chip in einem Mix miteinander vereint haben. So
ist es auch keine Überraschung, dass mit "I Got Man"
von Positive K ein absoluter Old School Hip
Hop Klassiker von der pushenden Electro-Nummer "Like You"
von Gramme abgelöst wird. Für diese
DJ-Kicks Ausgabe ebenfalls nicht ungewöhnlich, ist der Übergang
vom 80er Jahre Syntie-Hit "Bizarre Love Triangle" von
New Order zu den überladenen Hip Hop
Rhymes von Young Leek bei "Jiggle
It" bis hin zum Soul-Juwel "In The Basement, Part One"
von Etta James & Sugar Pie DeSanto. Mit
"Far East" von Wookie
geht es auf einen Ausflug in die Welt des Drum&Bass bevor Techno-DJ
Gabriel Ananda mit dem einstigen Sommerhit
"Doppelwhipper" zum Raven auffordert. Nicht fehlen
darf natürlich Blues-Legende Ray Charles,
der mit "Mess Around" den Mix abschließt. Besonders
gut gelungen ist übrigens auch der exklusive, für die DJ-Kicks
Ausgabe produzierte Track "My Piano" von Hot
Chip selbst. Mit einem leichten Balearic Touch und eingängigen
Frauenvocals weiß dieser Tack definitiv zu überzeugen.
Anspieltipps:
01. Grovesnor – „Nitemoves”
07. Hot Chip – „My Piano”
11. Etta James & Sugar Pie DeSanto – “In The Basement,
Part One”
13. Dominik Eulberg – „Der Buchdrucker“
16. Wookie – „Far East“
24. Ray Charles – „Mess Around“
(Gesamtspielzeit: 24 Tracks, ca. 68 Minuten)
Fazit: Auch wenn die Übergange nicht immer perfekt
aufeinander abgestimmt sind und die Aneinanderreihung der Songs zwischenzeitlich
einige Fragen aufkommen lässt, bekommt man doch zumindest einen schönen
Einblick in die unterschiedlichen Plattensammlungen der fünf Briten.
(nac)
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