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die compilation-serie "another late
night" hat es sich zur aufgabe gemacht, den hörer auf
eine reise durch die verschiedensten musikalischen welten zuschicken.
jedes album der serie kennzeichnet sich durch eine exklusive cover-version
der compiler selbst und eine kurze geschichte namens "peepshow"
aus, die von sir patrick moore als "letzter track" vorgelesen
wird.
mit brazil, howie b., rae & christian und zero 7 umfasst die "aln"-reihe
schon einige der größten producer
der letzten zwanzig jahre.
die zwei kumpels tom findlay und andy cato aus england,
die sich 1994 als "groove armada"
zusammen taten und begannen ihre liebe zu funk, jazz, disco und house
miteinander zu teilen, passen nur allzu gut in das konzept der compilation-reihe.
"groove armada" die bereits nach ihrem hochgelobten debütalbum
"northern star" (1998) als geheimtipp in der elektronischen
musikszene zählten, schafften sich mit den folgenden alben "vertigo"
(1999), "goodbye country, hello nightclub" (2001) und
"lovebox" (2003) ihren ganz eigenen status.
als geheimtipp zählen sie heute weiß gott nicht mehr. spätestens
nach der veröffentlichung ihres letzten albums "lovebox"
im janaur 2003 und der momentan laufenden welttournee
sind "groove armada" den meisten freunden elektronischer musik
ein begriff.
"another late night" gibt den beiden engländern nach alben
wie "back to mine" (eine ähnliche compilation-reihe
wie "aln") erneut die möglichkeit sich als compiler zu
betätigen. die beiden kumpels geben einblicke in ihre plattensammlung
und präsentieren uns eine auswahl an tracks, die vor musikalischer
vielseitigkeit nur so strotzt. "groove"
mäßig bearbeitet, ist aus dieser auswahl ein 77 minütiger,
super lässiger mix aus feinstem funk,
jazz, disco,
hip hop, house,
soul und downbeat
geworden.
wie auf jeder "late night" steueren die compiler der
scheibe selbst einen exklusiven cover-track
bei. das stück
"fly me to the moon" ist ein entspannt, chilliger song zum anfang.
die sanfte frauenstimme und verspielte bongos im hintergrund verzaubern
bei "lovin me" von brs und verleiten zum träumen.
open door ist seinem lässig groovenden "breathe"
vertreten und jaru the damaja ist bei "ya playin yaself"
mit hip hop lyrics am start.
besonders hervorheben möchte ich die stücke von grace jones
"don't cry - it's only rythm" und shuggie otis' "strawberry
letter 23", die an alte zeiten erinnern, aber ihren ganz eigenen
style besitzen.
außerdem finden sich auf "another late night" künstler
wie tim love lee mit "java jam", don ray mit "standing
in the rain", rae & christian mit "let it go",
kimbu kimra mit "raise the dead" oder mr
fingers mit "can you feel it" wieder.
im anschluß an die musikalischen tales dieser cd bekommt man (als
nette vermarktungsidee) einen weiteren teil der "peepshow" story
von sir patrick moore vorgelesen.
anspieltips:
01 groove armada "fly me to the moon"
02 brs "lovin me"
05 open doors "breathe"
08 roy ayers "the memory"
09 metro area 4 "muria"
12 grace jones "don't cry - it's only rythm"
13 shuggie otis "strawberry letter 23"
14 al green "truth 'n' time"
(gesamtpielzeit: 77 minuten, 19 tracks)
fazit:
schön wie lässig und vor allem professionell die jungs aus england
ihren neuen job als compiler machen. "another late night" ist
mit seinen perfekt aufeinander abgestimmten tracks ein sehr relaxter mix,
den man ohne weiteres mehrmals hören kann und sollte ...
(nc)
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