| .the hellacopters "rock'n roll is dead" (universal / vö: 06.juni 2005) | |
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Zur Band selbst sollte hier nicht allzu viel erwähnt werden, wer die Hellacopters nicht kennt hat definitiv was verpasst. Sie zählen sicherlich seit einiger Zeit zur ersten Garde europäischer Rock-Bands und brauchen sich vor Größen des Genres aus Übersee nicht zu verstecken. „Rock&Roll is dead“ ist ihr inzwischen ca. 10tes Album (ich bin mir nicht sicher, ob man B-Seiten Collections dazu zählen sollte), daneben gab es eine unzählige Anzahl an 7“s und Eps. Angefangen haben sie auf „Supershitty to the Max“ mit sehr verzerrtem und dreckigem Rock, dieser Sound hat sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt. Über „Payin´ the dues“„Grande Rock“ bis hin zu ihrem Überalbum „High Visibility“ haben sie einen einmaligen (coolen) Sound entwickelt, den man auf jeden fall mal gehört haben sollte. Der High Engergy Rock & Roll der Hellacopters zeichnet sich vor allem durch sehr hektische aber immer melodiöse Gitarren aus, einem inzwischen sehr klaren Gesang, wobei die Band dabei jedoch nie den nötigen Druck in ihrer Musik vergisst. „Rock & Roll is dead“ beginnt mit einer Mischung aus einem bekannten Chuck Berry und Beach Boy Songs, das macht einfach Spaß und geht schnell ins Ohr(Anhören!). Die Platte geht gleich zu Anfang sofort ins Tanzbein, man muss den Takt einfach mitwippen. Der Gesang von Nicki Andersson kommt wie zu erwarten sehr clean und cool, es fehlt nicht an klassischen Rock&Roll Riffs und Soli, Schlagzeug und Bass verleihen der ganzen Sachen die nötige Power. Positiv ist, dass auf dieser Platte nichts verstaubt oder langweilig klingt, die Hellacopters schaffen es, wie zu erwarten war, ihre Songs mit dem nötigen Drive rüberzubringen. Sicherlich handelt es sich hier nicht um Schweinreock oder ähnliches, auch sind auf dieser Platte keine Ähnlichkeiten mit Motörhead zu finden. Eher im Gegenteil: Die Band führt ihren selbst entwickelten Stil hier konsequent weiter, weshalb auch keine großen Überraschungen auf dem Album zu finden sind. Aber warum auch? Die Musik machte und macht definitiv Spaß. „Rock & Roll is dead“ ist zwar durchaus ruhiger als sder Vorgänger „By the Grace of God“, auf der anderen Seite jedoch noch straighter. Die Jungs verstehen ihr Handwerk. Wer verschnörkelte Rockmusik sucht ist hier sicherlich falsch. Gesang, zwei Gitarren, Schlagzeug, Bass und ein Keyboard (auch wenn sich bei "Leave it alone" ein Frauenchor findet) und es funktioniert: ein unglaublich lässiges und cooles Rockalbum ganz im Stile der Hellacopters ist entstanden. Die Melodien gehen bis auf wenige Ausnahmen schnell ins Ohr und alles rockt zudem ganz gehörig. Mit „Everything´s on T.V.“ findet sich zudem ein richtiger Hit auf dem Album. Anspieltipps: 01. Before the fall 02. Everthing´s on T.V. 08. I´m in the band 12. Make it tonight (gesamtspielzeit: 13 songs, ca.41 minuten) Fazit: Ein Album wie man es erwartet hat, es setzt konsequent den Stil der Band fort. Rockige Gitarren und coole Melodien im klassischen Rock & Roll Gewand, nur etwas schneller. High Energy Rock & Roll eben. (schidler) |