.The Indelicates "American Demo" (Weekender Records / Indigo / VÖ: 28.03.2008)



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indelicates.com
myspace.com/theindelicates


Stil: Indie, Pop, Rock, New Wave
Format:
CD


The Indelicates
- noch nicht gehört? Macht nichts, das wird sich in naher Zukunft garantiert ändern. Denn gerade hat die britische Indie-Rock-Band mit "Amercian Demo" ihr Debütalbum veröffentlicht, dass voller frischer, unkonventioneller Sounds von der grünen Insel nur so strotzt. Doch so ganz neu im Business sind The Indelicates nun auch wieder nicht. Gegründet wurden sie bereits 2005 vom Songwriter und Ex-Comedian Simon Clayton (Vocals, Gitarre) sowie der Sängerin und Pianistin Julia Clark Lowes (Ex-Mitglied von The Pipettes). Beide bilden als Julia und Simon Indelicate den Kern der Band, die Musiker Ed van Beinums (Schlagzeug), Al Clayton (Gitarre) und Kate Newberry (Bass, Synthies, Keyboard) ergänzen das Line-Up.

Zur CD selbst: Die träumerische Klaviermelodie "New Art For The People" lässt zunächst auf eine klassisch angehauchte Chill-Out CD schließen, doch dann folgt der Übergang zum provokanten "The Last Significant Statement To Be Made In Rock & Roll": Gitarre, Schlagzeug und Bass setzten ein und eine schöne Indie-Rock-Nummer kommt zum Vorschein. Dass sich die beiden Hauptakteure Julia und Simon Indelicate auf einem Poetry Slam kennengelernt haben, merkt man auch stark an ihren Texten: von intelligent über zynisch bis hin zu träumerisch ist auf "American Demo" alles dabei, was Format hat. Thematisch wird das besungen, was die beiden beschäftigt, das kann die Frage nach Gott sein ("...If Jeff Buckey Had Lived") oder der Verrat am Feminismus ("Our Daughters Will Never Be Free"). Julia und Simon achten eben nicht auf irgendwelche Benimmregeln, die den Weg in die Charts bestimmen, sie wollen eben anders sein als die Masse, was ihnen mit ihren Texten bei genauem Zuhören auch gelingt. Musikalisch bewegt sich "American Demo" zwischen sanften Klaviermelodien, Gitarrenrock und New-Wave-Ansätzen hin und her, ohne seinen Popeinfluss zu verlieren. Von zarten Balladen bis hin zu Rockhymen wird ein breites Spektrum abgedeckt, dass so vielseitig ist, das man von Song zu Song so manch andere Band raushören möchte. So erinnert beispielweise die softe Gitarren-Popnummer "Better To Know" zaghaft an Faith No More. Generell bleibt noch zu sagen, dass die von Simon Indelicate gesungenen Parts frisch, cool und lässig daher kommen und die Gesangparts von Julia Indelicate eher an vergangene Zeiten erinnern, woran leider auch ihre wunderschöne Stimme nichts ändert.


The Indelicates - "Julia, We Don't Live In The 60s"

Anspieltipps:
01. "New Art For The People (Theme)"
02. "The Last Significant Statement To Be Made In Rock & Roll"
06. "Julia, We Don't"
08. "New Art For The People"
10. "...If Jeff Buckey Had Lived"

Fazit:
Philosphische Indie-CD, die sich zwischen sanften Klaviermelodien, Gitarrenrock und New-Wave-Ansätzen hin und her bewegt, ohne ihren Popeinfluss zu verlieren. (nac)

Für Fans von: Chikinki, The Fashion, My Chemical Romance, The Kills, White Stripes, 30 Seconds To Mars, We Are Scientists, Art Brut, The Kooks, The Kinks, usw.