| .Insense "The Silent Epidemic" (Black Balloon / Soulfood / VÖ: 11. Mai 2007) | |
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Stil: Metal Format: CD Das dritte Album ist das entscheidende für die Geschichte einer Band. Diese alte Regel lässt sich anhand vieler Beispiele belegen. Wendet man diese Regel auf den dritten Output „The Silent Epidemic“ von Insense an, so kann man die Band nur beglückwünschen. Zur CD selbst: Dieses Album hat alles, was ein gutes Metal-Album ausmacht. Es beginnt mit der Single „Welcome Whore“, was nicht nur ein geiler Titel für einen Opener ist, sondern auch gleich unmissverständlich klar macht, dass die vier Jungs direkt zur Sache kommen. Im Verlauf des Albums wird das Tempo mal angezogen und mal nimmt es leicht ab, bis es den Zuhörer schließlich mit „Time Wounds All Heals“ (kein Tippfehler!!!) wieder relativ sanft in die „normale Welt“ entlässt. Dabei verliert das Album an keinem Punkt an Druck. Das liegt zweifelsohne auch am astreinen Sound der kompletten Scheibe, die von Sänger und Gitarrist Tommy Hjelm selbst produziert wurde. Eben jener singt, grunzt und schreit sich souverän durch alle Songs. Manch einer würde für so etwas drei Sänger benötigen. Dadurch lassen sich teilweise ganz klar Parallelen zu Slipknot ziehen, was nicht zuletzt auch an Schlagzeuger Truls Haugen liegt, der die Qualität von Insense durch seine Fellbearbeitung ganz entscheidend steigert. Dieser Mann arbeitet! Selbst in ruhigen Parts scheint er es nicht einzusehen sein Tempo zu verringern. Und das ist auch gut so! Wer sich selbst davon überzeugen will, sollte sich zu allererst „The Erosion Of Oslo“ anhören. Meiner Meinung nach der beste Track der CD und dabei hasse ich Fadeouts! Allein im Intro des Songs würden anderen Drummern einfach nur die Arme abfallen. Respekt meine Herren und weiter so! Anspieltipps: 01. "Welcome Whore" 03. "The Erosion Of Oslo" 06. "The Worst Is Yet To Come" 10. "Time Wounds All Heals" (Gesamtspielzeit: 10 Songs, ca. 47 Minuten) Fazit: „The Silent Epidemic“ ist kein Meilenstein der Metal-Geschichte. Dafür war zu viel davon einfach schon da. Nichts desto trotz ist es ein überdurchschnittlich facettenreiches und interessantes Album, das sich seine Daseinsberechtigung im harten Bereich durchaus verdient hat. Es klingt gut, es drückt und es macht es einem ziemlich schwer still sitzen zu bleiben. Jeder langhaarige Bombenleger da draußen sollte sich spätestens jetzt den Namen Insense zumindest mal im Hinterkopf notieren. (Eddie) |