.Joe Rilla "Auferstanden aus Ruinen" (Aggro Berlin / Groove Attack / VÖ: 30. Novemeber 2007)



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www.joe-rilla.de


Stil: Ostblock Hip Hop
Format: CD


Es sind schon einige Tage ins Land gestrichen seit der Zeit, in der Joe Rilla mit der Crew Ostblokk (Pyranja, Sera Finale) für aufsehen sorgte. Untätig war er seither alle mal nicht. Mit Aplha Beatz produzierte er mit Andreas Petch für Aggro Berlin, Curse und Harris und Mc Donalds! Und ist damit für den „Ich liebe es“-Song verantwortlich. Sein erstes Album: „Aus der Platte auf die Platte“ von 2005 zeichnete schon seine zukünftige Richtung ab, nämlich den Osten zu representen und Berlin Marzhan in's Gedächtnis der Bevölkerung zu brennen.


Zur CD selbst:
Und das gelingt ihm ohne weiteres. Allein der zweideutige Albumtitel „Auferstanden aus Ruinen“ lässt erkennen was jetzt kommt. Protziger Betonrap der Jeden das Fürchten lerht. Was er mit den Tracks „Der Osten rollt“, „Auferstanden aus Ruinen“ und „Junge komm klar“ auch glaubwürdig zu vermitteln weiß. Das es hier auch um zwischenmenschliche Probleme geht und nicht nur primär um's representen zeigen die ausdruckstarken Tracks wie „Meer aus Beton“, in welchem Rilla vom Leben im Beton erzählt und wehklagt. Mit „Vater und Sohn“ wird es zum Schluss dann sehr persönlich und Rilla äußert sich zu seiner Vaterrolle.

Anspieltipps:
08. „Junge komm klar“
14. „Meer aus Beton“
18. „Vater und Sohn“
(Gesamtspielzeit: 18 Tracks, ca. 77 Minuten)

Fazit: Hartes Album aus dem Plattenbau Nr.1. Ehrliche harte Raps die auch Gefühle zulassen. (Bo)