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Stil: Punkrock
Format: CD
Der Tod ihres guten Freundes und Ex-Drummers Derrick
Plourde überschattete das schaffen von Lagwagon und veranlasste
die Band dazu ihren neuen Longplayer "Resolve" ihrem
langjährigen Weggefährten zu widmen. Eben aus diesem Grund klingt
das neue Album auch nicht nach gute Laune und Sing-Along. Die Trauer um
Derrick konnten und wollten Joey Cape und Co nicht verbergen, die textliche
und musikalische Verarbeitung des Themas bestimmt daher den Grundcharakter
dieser Platte. Unter diesem Hintergrund ist es Lagwagon dennoch gelungen
ein sehr gutes Album zu Produzieren, das nur eben etwas melancholischer
angehaucht ist.
Zur CD selbst: So
sind die ersten beiden Songs ("Heartbreaking
Music" & "Automatic")
auch verglichen mit alten Lagwagon-Alben über alle Zweifel erhaben.
Mit viel Tempo gespielt und treibender Basedrum und Gitarre. So muss es
sein!
Danach wird's dann abwechslungsreicher, was den ein oder anderen (vor
allem beim Snowboarden) dann hin und wieder zum weiterskippen veranlassen
könnte. Nach mehrmaligen Hören entwickeln aber fast alle Songs
einen interessanten Charakter und in einer ruhigen Minute können
auch die langsameren Passagen sehr ansprechend sein. Wie beispielsweise
der Song "Sad Astronaut", den Joey für und über Derrick
geschrieben hat und der namentlich an das gemeinsame Side-Projekt Bad
Astronaut angelehnt ist. Das nenne ich wahre Freundschaft auch
über den Tod hinaus!
Der letzte Song ("Days of new") war der einzige, mit
dem ich so gar nix anfangen konnte. Dahinter findet sich dann jedoch noch
ein sogenannter Hidden Track, ein Accoustic-Stück in dem es erneut
um Derrick Plourde geht.
Die
meiner Meinung nach beiden besten Songs des Albums gibt es hier legal
& kostenlos zum download!
Ausserdem kommen Lagwagon bald auf Europa-Tour, hier die Tourdates.
Anspieltipps:
01 "Heartbreaking Music"
02 "Automatic"
04 "Virus"
05 "Runs in the family"
(Gesamtspielzeit: 12 Songs, ca.40 Minuten)
Fazit: Ein etwas
anderes aber dennoch gutes Album von Lagwagon. Anstatt ihre Trauer zu
überspielen verarbeiten sie das Thema gekonnt und höhrenswert.
Geradliniger, etwas melancholischer Punkrock (Dr.öge)
Für Fans von:
No use for a name, Satanic Surfers, Pulley, etc.

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