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Stil: Punk'n Roll
The Loved Ones - wer sind die denn, muss man
die kennen?
Die Antwort lautet: bisher noch nicht, ab heute aber schon! Mit "keep
your heart" veröffentlichen die drei Amis aus Philadelphia
nach ihrer self-titled EP in wenigen Tagen ihren ersten Longplayer und
Vorschusslorbeeren sind allgegenwärtig, denn Dave Hause (Vocals),
Michael „Spider“ Cotterman (Bass) und Mike Sneeringer (Drums)
sind keine unbekannten. Sie alle spielten schon vorher in namhaften Combos
(The Curse, Kid Dynamite, Trial by Fire), haben reichlich Touerfahrung
und standen schon mit Bands wie den Bouncing
Souls, Bad Religion, NOFX, Hot Water Music, Alkaline Trio, The Explosion
und None More Black auf der Bühne.
Große Erwartungen also an ein Debut-Album, welches diese jedoch
locker erfüllen kann. Beim hören der Platte wird schnell klar,
dass absolut nichts dem Zufall überlassen wurde, denn der Produzent
war kein geringerer als Brian McTernan,
der auch schon für Strike Anywhere, Hot Water Music und Thrice tätig
war.
Der erstklassige opener "Suture Self" kommt als lupenreiner
Song zwischen Punk, Rock und Pop aus den Boxen und erinnert vom Stil her
sehr stark an Hot Water Music, wie auch das gesamte Album. Das fast ebenso
gute "Breathe In" bleibt diesem Stil treu, doch das
nachfolgende "Jane" klingt eher so als wäre es
unmittelbar nach einem Konzert mit den Bouncing Souls geschrieben worden.
Leisere und vor allem langsamere Töne werden bei "Sickening"
gespielt, einem ganz soften Stück, das jedoch mit schöner Melodie
und tragischem Text sehr gelungen ist.
Der beste und mitreissendste Song auf der Platte ist aber mit Abstand
"Living Well", der schon beim ersten hören voll
und ganz vom Kauf des Albums überzeugen sollte!
The Loved Ones beweisen mit "keep
your heart" dass sie keine musikalische Eintagsfliegen
sind. Sie haben bereits ihren eigenen, unverkennbaren Stil, schaffen es
jedoch trotzdem einen Longplayer rockig und abwechslungsreich zugleich
zu halten.
Das Rezept lautet viel Rock, etwas Punk, eine Prise Pop gepaart mit dem
melodischen Gesang von Dave Hause, einigen Gitarrenriffs und dem treibenden
Schlagzeug von Mike Sneeringer - und schon ist ein köstliches Mahl
bereitet, das Fans der unten beschriebenen Bands nicht verschmähen
werden!
Das Cover beweist optische coolness und liefert zudem die Texte zu allen
13 Songs.
Anspieltipps:
01 "Suture Self"
06 "Hurry Up And Wait"
07 "Sickening"
08 "Living Well (get you dead)"
(Gesamtspielzeit: 13 Tracks, ca.34 Minuten)
Unter dem nachfolgenden Link könnt ihr Eure Freunde per eCard
auf das neue Album aufmerksam machen.
Fazit: Mit diesem Knaller-Debut stehen
die Jungs um Dave Hause ihren o.g. Kollegen in nichts nach und werden
vor allem den Fans von Hot Water Music schnell ans Herz wachsen. (dr.öge)
Für Fans von: Hot Water Music,
Alkaline Trio, Foo Fighters, Bouncing Souls

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