| |
me first and the gimme gimmes ist ein sogenanntes side-projekt
einiger musiker aus verschiedenen punk-bands (spike slawson-swingin’
utters, chris shiflett-no use for a name, joey cape-lagwagon
und “fat” Mike burkett von nofx).
mit einem simplen konzept sind die gimmes nun schon seit jahren relativ
erfolgreich: sie covern alte klassiker, pushen das tempo, geben noch eine
ordentliche portion spaß am musik machen hinzu - und fertig sind
tonnenweise gute-laune-punk-songs, die aufgrund der allseits bekannten
ursprungsversion direkt ins ohr gehen.
diesmal werden ausschließlich die, bei den gimme gimmes beliebtesten
schwarzen sänger gecovert. mit dabei, songs von lionel richie, prince,
r.kelly, bill withers, stevie wonder und anderen größen des
blues, soul und pop.
der albumtitel "take a break" kann in viele richtungen gedeutet
werden, vielleicht sehen die jungs aber die "arbeit" mit ihren
gimme-kolegen eben selbst als pause vom alltag in ihren eigentlichen bands.
so covern die gimmes diesmal klassiker wie "end of the road",
"hello", "ain't no sunshine", "nothing compares
to you" und sogar "i believe i can fly" und natürlich
noch einige andere, längst vergangene highlights ...
der spaß am spielen, der nach eigenen aussagen der band, an 1. stelle
steht, ist den jungs deutlich anzuhören, auch wenn sie sicherlich
mal wieder, bei der ein oder anderen aufnahme drunk as hell waren...
vom design her besticht die cd durch ein spaßiges cover und ein
noch besseres back-cover-foto. was uns diese band damit, glaube ich, sagen
will: hier geht es um spaß (!) und die songs sollen sicher auch
nur diesen anspruch haben und keinen anderen!
die spielzeit der scheibe ist leider, wie gewohnt, sehr kurz geraten und
lag ja auch schon beim vorgänger bei ca. 30 minuten. eigentlich etwas
wenig musik für's geld aber wer die gimmes und ihren ganz eigenen
cover-style einmal ins herz geschlossen hat, der zahlt's natürlich
trotzdem!
anspieltips:
alle
(gesamtspielzeit: 13 songs, 32 minuten)
fazit: eine typische fun-platte der
gimmes mit dem einem unterschied, daß diesmal nur schwarze artists
und dementsprechend soul, blues und pop-songs gecovert werden.
eine spaßige scheibe wie schon von der band gewohnt, dennoch war
die songauswahl und die umsetzung beim vorgänger "blow in the
wind" (trotz 5 minuten weniger spielzeit) irgendwie besser. (Dr
Öge)
|