.Me First and the gimme gimmes - "Take a Break" (Fat Wreck/vö: 30. Juni 2003)


me first and the gimme gimmes ist ein sogenanntes side-projekt einiger musiker aus verschiedenen punk-bands (spike slawson-swingin’ utters, chris shiflett-no use for a name, joey cape-lagwagon und “fat” Mike burkett von nofx).
mit einem simplen konzept sind die gimmes nun schon seit jahren relativ erfolgreich: sie covern alte klassiker, pushen das tempo, geben noch eine ordentliche portion spaß am musik machen hinzu - und fertig sind tonnenweise gute-laune-punk-songs, die aufgrund der allseits bekannten ursprungsversion direkt ins ohr gehen.
diesmal werden ausschließlich die, bei den gimme gimmes beliebtesten schwarzen sänger gecovert. mit dabei, songs von lionel richie, prince, r.kelly, bill withers, stevie wonder und anderen größen des blues, soul und pop.
der albumtitel "take a break" kann in viele richtungen gedeutet werden, vielleicht sehen die jungs aber die "arbeit" mit ihren gimme-kolegen eben selbst als pause vom alltag in ihren eigentlichen bands.
so covern die gimmes diesmal klassiker wie "end of the road", "hello", "ain't no sunshine", "nothing compares to you" und sogar "i believe i can fly" und natürlich noch einige andere, längst vergangene highlights ...
der spaß am spielen, der nach eigenen aussagen der band, an 1. stelle steht, ist den jungs deutlich anzuhören, auch wenn sie sicherlich mal wieder, bei der ein oder anderen aufnahme drunk as hell waren...

vom design her besticht die cd durch ein spaßiges cover und ein noch besseres back-cover-foto. was uns diese band damit, glaube ich, sagen will: hier geht es um spaß (!) und die songs sollen sicher auch nur diesen anspruch haben und keinen anderen!
die spielzeit der scheibe ist leider, wie gewohnt, sehr kurz geraten und lag ja auch schon beim vorgänger bei ca. 30 minuten. eigentlich etwas wenig musik für's geld aber wer die gimmes und ihren ganz eigenen cover-style einmal ins herz geschlossen hat, der zahlt's natürlich trotzdem!
 
anspieltips:
alle
(gesamtspielzeit: 13 songs, 32 minuten)

fazit: eine typische fun-platte der gimmes mit dem einem unterschied, daß diesmal nur schwarze artists und dementsprechend soul, blues und pop-songs gecovert werden.
eine spaßige scheibe wie schon von der band gewohnt, dennoch war die songauswahl und die umsetzung beim vorgänger "blow in the wind" (trotz 5 minuten weniger spielzeit) irgendwie besser.  (Dr Öge)