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Stil: schneller, harter Punkrock mit einigen Überraschungen
Bei Mongrel handelt es sich um eine 4 Mann Kombo aus München, die
sich 1998 zum gemeinsamen musizieren zusammenfanden. Ihr erstes Album
„Sons of decreasing evolution“ wurde
2001 aufgenommen. Nachdem die Band Long
Beach Records als Partner für sich gewinnen konnte sind Mongrel
in den USA eine feste Größe. Mit dabei ist Gernot Krebs am
Bass, der ausserdem noch als Chef von Long Beach Records Europe arbeitet.
Stephan Suske sitzt hinterm Drumset und Max Krach sowie Tobi Weber spielen
Gitarre und sind wie Gernot übrigens auch für den Gesang zuständig.
Durch den Kontakt in die USA konnten 2 US Touren sowie Konzerte mit Pennywise,
Anti Flag, The Distillers
oder Good Riddance auf die Beine gestellt
werden. Nach diesem Programm verwundert es nicht, dass die erste Platte
bereits ausverkauft ist und zur allgemeinen Freude schon der zweite Longplayer
unter Long Beach Records Europe sowie Fond of Life Productions seit wenigen
Tagen im eurem Recordstore steht.
Mit "Speak
Resistance" präsentiert uns die Band eine seltene
Mischung aus Hardcorepunk mit Einflüssen aus der Skaszene. Die Platte
wechselt ständig zwischen Hardcoreelementen, treibendem Punk, eingänigen
Melodien und melodischem Gesang. Titel wie “Scared of what I
see” oder “Barcode on my chest” machen
sofort deutlich, dass es sich bei Mongrel mal wieder um Jungs mit politisch
wertvoller Message handelt. Mongrel sprechen sich eindeutig gegen nichts
sagenden Spaß-Punk aus und brettern mit ihrer Gesellschaftskritik
Highspeed vorwärts. Während Track 1 “Chosen Ones”
eher zur Hardcorepunk Rubrik inclusive Double Base des Drummers zählt,
ist Track 4 “Hands before our Eyes” eine melodische
Punkballade. “Welcome the Changes” überrascht
durch Skaklänge während es der Melodie an fröhlichem Punk
nicht fehlt. “The Warning” stellt kritische Fragen:
“...you don't know the length of the seven-day-war but you know
who I am cause my hair's not styled?”
“Coming Home Soon” wird wiederrum von melodischen
Gitarren-Klängen eingeleitet und fährt diese ruhige Schiene
bis zum Ende des Tracks welches fast an Lagerfeuerstimmung erinnert. Auch
der Gesang ist diesmal der Stimmung entsprechend wenig punkig.
“Shut the fuck up” sorgt für noch mehr erstaunen.
Man hört nämlich tatsächlich eine ruhige Klaviermelodie.
Irgendwann ist's aber auch genug mit der Melodik und es setzt übergangslos
der bekannte Hardcorepunk ein. Die letzten Tracks gehen ein wenig in die
Skatepunkrichtung wobei hier die Hardcoreelemente ein Bisschen fremd wirken.
Mongrel sind zur Zeit auf Deutschland-Tour, hier die Tourdates!
Anspieltipps:
01. Chosen Ones
06. Welcome the changes
11.Coming home soon
12. Shut the fuck up
(Gesamtspielzeit: 15 Tracks, 49:45 Minuten)
Fazit: Nach langer Zeit hab ich mit
Mongrel mal wieder richtig guten Punk gehört. Mir gefallen besonders
die Hardcore- und Skaeinflüsse. Auch die Balladen sind musikalisch
richtig gut umgesetzt (was Punkbands nicht immer gut gelingt) während
der größte Teil an Songs einfach nur hammerhart vorwärts
geht. Von vorne bis hinten eine sehr schöne Platte! (Moe)
Für Fans von: Pennywise, Good Riddance, The Lawrence
Arms
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