.The Most Serene Republic "Population" (Arts & Crafts / AL!VE / VÖ: 29. Februar 2008)

Stil: Indie-Pop/Rock
Format: CD

Kanadische Künstler geben immer wieder spannende Musikimpulse. Egal ob Arcade Fire, Stars oder Broken Social Scene, all diese Bands haben ihre Berechtigung und ihren Einfluss. Most Serene Republic haben mittlerweile auch ihr zweites Album draussen und auch das hat seine Berechtigung.

Zur CD selbst:
Die Band konnte sich weiterentwickeln und hat sich auf seinem neuen Album mal so richtig ausgetobt. Gemeinsam mit einer Vielzahl an Gästen wurden viele verschiedene musikalische Ebenen übereinandergelegt, der Gesang von Adrian Jewett wird hin und wieder von Emma Dittburns oder anderen Bandmitgliedern und Gästen ergänzt und auch die dichten, komplexen und teilweiweise nur instrumentalen Arrangements sind gut produziert und bilden keinen Klangeintopf. Allerdings kommt es einem beim Hören immer wieder so vor als wäre ein wenig zuviel in die Songs hinein gemischt worden. Ein, zwei Ideen weniger in jedem Song wäre für den Zuhörer einfacher zu verkraften gewesen und weniger anstrengend. Die Ideen, die auf diesem Album vertreten sind, hätten leicht noch für zwei weitere Alben gereicht, die dann sicherlich mehr ins Ohr gehen würden und nicht wie ein „Trip“ durchs Sounduniversum der Indie-Musik klingen würden.


Anspieltipps:
01. "Humble peasants"
(Gesamtspielzeit: Songs, ca. Minuten)

Fazit: Für mich ist es einfach zu anstrengend wer allerdings auf der Suche nach etwas neuem ist oder die Weiterentwicklung nach dem Debutalbum "Underwater Cinematographe" hören möchte sollte zugreifen. (MC)