Bei Nitro 17 handelt es sich um 4 Berliner, die musikalisch einiges aufm
Kasten haben. Seit 2004 spielt die Band ihre Mischung aus Alternative
und Rock’n’Roll. Ab und zu hört man sogar etwas Ska oder
Reggaebeats. Jörg singt, Stephane sitzt hinterm Schlagzeug, Tex spielt
Gitarre und Ralf spielt Bass. Und was hat die Band nun getrieben zwischen
2004 und der ersten Demo CD 2007? Sie waren eigentlich ständig live
auf der Bühne und haben zwischendurch auch noch aufgenommen. Das
erste Album ist nämlich bereits in Arbeit und wird von niemand Geringerem
als Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic) produziert. Da sind wir dann
mal sehr gespannt drauf!
Zur CD selbst: Erstmal liegt uns aber die Demo CD vor.
Die lässt sich ausgesprochen gut hören! Die 9 Tracks lassen
nicht direkt einen bestimmten Stil erkennen, wobei sich der Sound tatsächlich
so explosive anhört wie eine Stange Nitro. Alles in allem hat der
Rock’n’Roll die Band aber doch am meisten geprägt, wobei
auch Reggaebeats als Outro bei "Madman’s Confusion"
oder sogar in Kombination mit deepem Gitarresound bei "You really
got me" keine Probleme bereiten. Der Sound ist schnell und die
Melodien sind in Kombination mit der markanten Stimme und den häufigen
Gitarrensoli klassiche Ohrwürmer, gut so! Von der Stimme her erinnert
Jörg ein wenig an The Bones während
der Sound sich irgendwo zwischen Mando Diao
und den Beatsteaks bewegt. Der Rhythmus reißt
einen bei manchen Tracks (z.B. dem Opener "Cry") fast
von den Füßen, kennt aber hin und wieder auch ruhigere Takte
("Walkin’").
Fazit:
Diese Scheibe gefällt mir wirklich saugut! Stimme gut. Instrumente
gut. Tempo geht ab und der Stil ist wie ein best of aus vielen Bands,
da stimmt einfach alles! Die nötige Vielseitigkeit bringen die Jungs
auch mit, von Rock’n’Roll bis Reggae ist alles dabei. Diese
Demo macht höllisch Lust auf das kommende Album. Auschecken! (Moe)
Für Fans von: Mando Diao, Beatsteaks, Gods Of Blitz