.NOFX - "never trust a hippy" EP (Fat Wreck / VÖ: 14. März 2006)

NOFX beehren uns also mit einer neuen EP, ein schöner Einstieg in das Musikjahr 2006, zumindest ein besserer als der unserer Nationalelf. Zur Band möchte ich mir jeglichen Kommentar verbitten, da wurde schon so viel gesagt und mindestens genauso viel Unsinn.

NOFX - das ist bei mir eine sehr emotionale Sache, begleitet mich die Band doch eine halbe Ewigkeit und bin ich ihnen immer treu geblieben, auch wenn ich sagen muss, dass die Liebe in letzter Zeit etwas gelitten hat.

Zur CD selbst: Die EP beginnt mit einem richtigen auf-die-Fresse-hau-song „Seeing double at the triple rock“ – richtig geil!
Harter und schneller Punk, natürlich typisch melodisch, das gehört zu NOFX dazu. Geiles Intro! Danach wird’s etwas ruhiger mit „The Marxist Brothers“, das lag den vier Jungs noch nie besonders…
Nummer drei „Golden Boys“ ist ein klassischer NOFX-Song mit einem ganz witzigen Anfang, mehr nicht.
Mit „You´ re wrong“ ist auch ein Akustik-Lied auf der EP vorhanden, in dem FatMike darüber singt, wobei man „wrong“ ist, der Song kann aber nicht überzeugen…
Die 5: „Evyerthing in moderation (especially moderation)" kommt da schon wieder viel besser. Die Stimme von Mike kommt in dem Song richtig gut rüber und das Lied hat ne Menge Wut und Power. Außerdem kurz und knackig, gefällt mir. Der Text ist auch nicht zu verachten.
Der letzte „I´m going to hell fort his one“ kann auch gefallen, wird sich aber nicht zwingend in mein Gedächtnis beißen und es wohl auch auf kein Best of NOFX Tape schaffen, im Gegensatz zum Opener.


Anspieltipps:
01 "Seeing double at the triple rock"
05 "Everything in moderation"
(Gesamtspielzeit: 6 Songs, ca.13 Minuten)

Fazit: Ein netter Appetithappen auf das am 18.04. kommende Album „Wolves in wolves' clothing“ mit lustigen Artwork und einem richtig geilen Song. Textlich soll sich jeder seine eigene Meinung bilden, musikalisch wird an die positive Entwicklung von „War on Errorism“ angeknüpft. (Schidler)