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Only Crime können auf eine typische Bandgeschichte zurückblicken.
Sänger Russ Rankin und Gitarrist Aaron Dalbec hatten Anfang 2003
Lust auf einen neuen Sound, suchten und fanden zudem noch Zach Blair,
Bill Stevenson und Doni Blair um die Band abzurunden und schon waren Only
Crime gebohren. Nach ersten Studioaufnahmen standen 2004 einige Konzerte
in den USA und Kanada, unter anderem mit den Dropkick Murphys im Terminplaner.
Dank dem wachsenden Ruhm waren die Verträge nicht weit und so kamen
Only Crime bereits im Frühling 2004 bei Fat Wreck Chords unter. Es
folgten Konzerte u.a. mit Avail und Rise
Against, danach stand 2005 die Fat Wreck Japanese Tour mit Lagwagon
und die Deconstruction Tour durch Europa
mit den Mad Caddies, Boy
Sets Fire und Strike Anywhere an.
Ihr erster Longplayer „To The Nines“ kam bereits
im Juli 2004 in die Plattenläden und klang noch ein Wenig nach dem
Sound, den die Musiker mit ihren voherigen Bands Good
Riddance, Bane, Armstrong
und anderen spielten.
Zur CD selbst: Anfang 2006 waren dann die 12 Songs für
den zweiten Longplayer "Virulence" im Kasten. An sich
ist die Scheibe nicht wirklich etwas weltbewegend Neues. Only Crime präsentieren
uns aggressiven Punk mit deutlichen Hardcoreeinflüssen (kein Song
ist länger als 3 Minuten). Die melodischen Sequenzen kommen auch
nicht zu kurz wobei Drumms, Bass und Giatarren von Anfang an ordentlich
Tempo vorgeben und sich in ruhigem Tempo fast unwohl zu fühlen scheinen.
Only Crime liefern einen in sich geschlossenen Sound und auch das gute
Zusammenspiel lässt keine Wünsche beim anspruchsvollen Punker
offen. Tracks die wirklich rausstechen sind „In Your Eyes“
auf Grund seiner kurzen und stressigen 38 Sekunden und „This
Is Wretched“ als kaum harmonische Ballade mit pompösen
Instrumentalparts.
Anspieltipps:
01. "Take Me"
09. "This Is Wrechted"
(Gesamtspielzeit: 12 Songs, 28 Minuten)
Fazit: Ich fühle
mich bei "Virulence" wegen der Melodien sowohl an Skatepunk
als auch an Boy Sets Fire erinnert. Irgendwie mixen sich die Jungs nen
eigenen Stil zurecht, der musikalisch mit den großen der Punkszene
mithalten kann. Mir persönlich fehlt ein Bisschen dass melodiöse
wie bei Love Equals Death bzw. das trashige von Anti Flag. Ist für
Fans von Pipedown oder Red Lights Flash aber genau richtig! (Moe)
Für Fans von: Good Riddance, Pipedown, Red Lights Flash,
Boy Sets Fire, Strike Anywhere

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