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Stil: Pop, Reggae, Soul
Format: CD (auch als Deluxe Edition auf Doppel-CD erhältlich)
Die letzte Veröffentlichung von Patrice war seine DVD „Raw &
Uncut“ im Jahr 2006 ist also schon etwas länger her. Mit diesem
neuen Album möchte Patrice eine neue Ära betreten und das klappt
auch, obwohl er seine Inspiration immer noch aus den gleichen Ecken bezieht
wie schon bei seinen letzten Alben. Blues, Soul, etwas Funk und Hip-Hop,
Reggae und immer mehr Pop.
Zur CD selbst:
Seit "Ancient Spirit", meinem Lieblingsalbum von ihm,
ist viel passiert aber der Reggae-Sound zieht sich deutlich durch alle bisher
erschienenen Alben. Ebenso scheint dem jungen Mann immer noch die Sonne
aus dem Hintern, weis er doch nahezu alles in eine positive Botschaft und
good Vibrations zu packen. Diese Vibes sind auch dafür verantwortlich
warum auch dieses Album ein richtiges Sommeralbum geworden ist. Über
die spirituelle Anwandlungen die einige Hörer oder auch der Pressetext
in die Songs interpretieren kann man streiten allerdings „Dove of
Peace“ spricht eine deutliche Sprache in welche Richtung es in diesem
Sommer bei Patrice geht. Doch Achtung jetzt kommt das große ABER,
gemessen an „Ancient Spirit“ birgt dieses Album bei weitem nicht
so viel Seele, macht nicht soviel Spaß und weis nicht durchgehend
zu überzeugen. Ist vielleicht etwas vermessen einen Künstler an
einem vor Jahren erschienen Album zu messen aber Patrice muss sich das gefallen
lassen. Außerdem zieht er sein Publikum auch heue noch bei Konzerten
am ehesten mit den „alten“ Songs in seinen Bann – mit
„Everryday good“ oder „You always you“ bekommt er
einfach jedes Publikum egal wie schlecht der Abend bis dahin war. Die Single
„Clouds“ ist ein typischer Parice Song, der letzten Zeit, etwas
nachdenklich und mit poppigen Reggae-Vibes. Genau hier liegt dann auch das
Problem des Albums es klingt zu poppig und wird sich nicht in die Ohren
brennen wie es schon andere Songs von ihm getan haben. Die Produktion des
Albums klingt mir teilweise etwas zu glatt, Comissioner Gordon, der Produzent,
hat schon besseres abgeliefert. Nicht, dass das hier falsch verstanden wird
die Produktion ist gut, nur fehlt mir teilweise der etwas „heimelige“
Sound, der Patrice früher ausgemacht hat.
Anspieltipps:
03. "dove of peace"
06. "same ol’ story" feat. AYO
10. "appreci luv"
(Gesamtspielzeit: Songs, ca. 43 Minuten)
Fazit: Schritt in eine
neue Richtung hin oder her, „Free-Patri-Ation“ ist ein solides
Album von Patrice welches die eine oder andere Perle bietet aber leider
aufgrund von „blablubpop“ und teilweiser Einfallslosigkeit schnell
im CD-Regal verschwinden wird. Sommeralbum ja aber nichts für länger
– leider! (mc)
Für Fans von: Ben Harper, Nosliw, Gentleman,
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