.Paul Wall - "Peoples Champ" (Swishahouse / VÖ: 07. April 2006)

Mit seinem Debut “The People`s Champ” hat Paul Wall geschafft wovon viele in seinem Leben nur träumen können, auf Platz eins der Billboard Charts!
Grund für den Erfolg dürfte wohl der eher eigenwillige Flow des Rappers aus Housten, Texas sein, in kombination mit dem typischen „Chopped&Screwed-Sound“ der sich zur zeit von Housten aus in die ganze Welt verbreitet.
Auf dem Album selber geht es im wesentlichen um Pimpen, Posen und Hustlen und Erzählungen über Geschlechtsverkehr in motorisierten Vehikeln, als Beispiel sind Stücke wie: „I m a Playa“ oder „Ridin` Dirty“ zu nennen, ja und eigentlich der ganze große Rest des Albums.

An sich überzeugt das Album, mal nur von der Produktionsseite aus gesehen, und den Aufgebot an Gastmusikern, zu denen Kanye West, T.I., Lil` Wayne, Mike Jones, Trey Songs und BG zählen. Fällt aber leider wegen des oft lächerlichen Inhalten durch.
Dieses Album eignet sich vielleicht auf Partys aber nicht für die private Home-entertainment, da das es spätestens nach dem dritten mal hören einem tierisch auf den Sack gehen kann. Wer aber auf Crunk a la Lil` Jon steht und den auch das ständige representen von Dirty-South-Housten nicht stört, der wird sein Spass an dem Album haben.

Fazit: Der "dreckige Süden" ist gnadenlos posig im Anmarsch!!!(BO)