.Princess Superstar - "My Machine" (K7 / VÖ: 12. September 2005)


Stil: Miami Bass, Electro, Hip Hop, Disco-Punk, New Wave

Nach einer kreativen Schaffenspause von über vier Jahren meldet sich die New Yorker Künstlerin Concetta Kirschner, besser bekannt unter dem bescheidenen Künstlernamen Princess Superstar mit ihrem fünften Longplayer zurück.

Mit "My Machine" ist ein Konzeptalbum der unterschiedlichsten Musikstile wie beispielseise Electro, Hip Hop, Miami Bass, Disco-Punk und Rock ‘n’ Roll entstanden. Ähnlich eines kleinen Hörspiels wird hier in 25 energischen Stücken das Weltende für das Jahr 2080 prophezeit, in der die Welt all ihren Soul verloren hat, Menschen willenlose Roboter sind und die Macht der Werbung gewaltig ist. Kinder bekommen keine Taufnamen mehr, stattdessen werden ihre Persönlichkeiten im Pitch an die meistbietende Firma verkauft und tragen Werbeslogans als Namen.
Princess Superstar befindet sich inmitten dieses Szenarios, ihre Seele hat sie an einen Computer verkauft. Seitdem ist sie der einzige Popstar, den es gibt; der einzige Promi, die einzige Schauspielerin, das einzige Model, usw. Mit Hilfe einer gewaltigen Armee aus 10.000 Klonen, den „Duplicants“, verdrängt sie sämtliche Konkurrenten und beherrscht das komplette Showbiz nur noch als „The Superstar“. Zum Glück nur bis ins Jahr 3005, in der "The Great Brain Revolution" die Ketten der Menschheit sprengt und mit "The Happy" und "The End" spirituelle Erleuchtung bringt…

Von rockigem E-Gitarren Sound ("I Like It A Lot") über Electro-Pop ("I’m So Out Of Control") und New Wave-Klängen ("Artery") gibt es auf "My Machine" kaum Musikstile, die nicht berücksichtigt wurden. Die erste Singelauskopplung "Coochie Coo" überzeugt durch ein gutes Beatgerüst und einen ohrwurmlastigen Refrain. In "Perfect" wird man zu Ende des Songs sogar mit Bongo-Klängen überrascht. In allem zeichen sich die 25 Tracks durch eine interessante Musikstilmischung und die Princess Superstar typisch kickenden Rhymes oder lieblichen Singsangelemente aus, die eine äußerst tanzbare futuristische Hip Hop-Scheibe abrunden.

Für ihr fünftes Album hat sich die New Yorkerin übrigens mit Junior Sanchez, Armand Van Helden, Boris Dlugosch und Arthur Baker, der außerdem als Co-Produzent beteiligt war, einige hochkarätige Künstler mit an Board geholt.

Anspieltipps:
02 "I Like It A Lot"
08 "Bad Girls N.Y.C."
11 "Sex, Drugs & Drugs"

22 "Artery"
24 "The Happy"
(Gesamtspielzeit: 25 Tracks, 78 Minuten)

Fazit: Futuristischer Hip Hop gepaart mit Elementen aus Electro, Miami Bass, Disco-Punk und Rock ‘n’ Roll, den man als Ganzes auch als Electro-Clash bezeichnen könnte. (nc)

Hier kann man die E-Card zum Album verschicken, die komplette Tracklist einsehen, sich das Video zu "Perfect" reinziehen und eine von fünf limitierten Princess Superstar Fun Machines gewinnen. Neugierig? Dann schnell klicken...