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Stil: Miami Bass, Electro, Hip Hop,
Disco-Punk, New Wave
Nach einer kreativen Schaffenspause von über
vier Jahren meldet sich die New Yorker Künstlerin Concetta Kirschner,
besser bekannt unter dem bescheidenen Künstlernamen Princess Superstar
mit ihrem fünften Longplayer zurück.
Mit "My Machine"
ist ein Konzeptalbum der unterschiedlichsten Musikstile wie beispielseise
Electro, Hip Hop, Miami Bass, Disco-Punk und Rock ‘n’ Roll
entstanden. Ähnlich eines kleinen Hörspiels wird hier in 25
energischen Stücken das Weltende für das Jahr 2080 prophezeit,
in der die Welt all ihren Soul verloren hat, Menschen willenlose Roboter
sind und die Macht der Werbung gewaltig ist. Kinder bekommen keine Taufnamen
mehr, stattdessen werden ihre Persönlichkeiten im Pitch an die meistbietende
Firma verkauft und tragen Werbeslogans als Namen.
Princess Superstar befindet sich inmitten dieses
Szenarios, ihre Seele hat sie an einen Computer verkauft. Seitdem ist
sie der einzige Popstar, den es gibt; der einzige Promi, die einzige Schauspielerin,
das einzige Model, usw. Mit Hilfe einer gewaltigen Armee aus 10.000 Klonen,
den „Duplicants“, verdrängt sie sämtliche Konkurrenten
und beherrscht das komplette Showbiz nur noch als „The Superstar“.
Zum Glück nur bis ins Jahr 3005, in der "The Great Brain
Revolution" die Ketten der Menschheit sprengt und mit "The
Happy" und "The End" spirituelle Erleuchtung
bringt…
Von rockigem E-Gitarren Sound ("I Like It A Lot")
über Electro-Pop ("I’m So Out Of Control")
und New Wave-Klängen ("Artery") gibt es auf "My
Machine" kaum Musikstile, die nicht berücksichtigt wurden. Die
erste Singelauskopplung "Coochie
Coo" überzeugt durch ein gutes Beatgerüst und
einen ohrwurmlastigen Refrain. In "Perfect"
wird man zu Ende des Songs sogar mit Bongo-Klängen überrascht.
In allem zeichen sich die 25 Tracks durch eine interessante Musikstilmischung
und die Princess Superstar typisch kickenden Rhymes oder lieblichen Singsangelemente
aus, die eine äußerst tanzbare futuristische Hip Hop-Scheibe
abrunden.
Für ihr fünftes Album hat sich die New Yorkerin übrigens
mit Junior Sanchez, Armand Van Helden, Boris Dlugosch und Arthur Baker,
der außerdem als Co-Produzent beteiligt war, einige hochkarätige
Künstler mit an Board geholt.
Anspieltipps:
02 "I Like It A Lot"
08 "Bad Girls N.Y.C."
11 "Sex, Drugs & Drugs"
22 "Artery"
24 "The Happy"
(Gesamtspielzeit: 25 Tracks, 78 Minuten)
Fazit: Futuristischer
Hip Hop gepaart mit Elementen aus Electro, Miami Bass, Disco-Punk und
Rock ‘n’ Roll, den man als Ganzes auch als Electro-Clash bezeichnen
könnte. (nc)
Hier kann man die E-Card
zum Album verschicken, die komplette Tracklist einsehen, sich das Video
zu "Perfect" reinziehen und eine von fünf limitierten
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