.Tarrus Riley "Parables" (Vp / Groove Attack / VÖ: 03. November 2006)




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Mit Parables hat Tarrus Riley sein erstes Album, welches teilweise auf Tuff Gong recorded wurde, auf vprecords veröffentlicht. Sein Debutalbum "Challenges" kam bereits im November 2004 auf dem Ya Man Music-Label raus. Als Sohn des berühmten Reggae Sängers Jimmy Riley wurde ihm die Musik in die Wiege gelegt und herausgekommen ist ein interessanter Roots Reggae Stil. Der Singer & Songwriter Tarrus Riley begann bereits mit 13 Jahren zu singen wobei er von Musikern verschiedener Genres beeinflusst wurde. Zu diesen musikalischen Einflüssen zählten neben Bob Marley, Burning Spear, Peter Tosh und Lauren Hill auch Fleetwood Mac, Bob Dylan, Stevie Wonder und Mahalia Jackson. Für "Parables" holte sich Riley berühmte Musiker wie z.B. den Saxophonisten Dean Fraser ins Studio und das Resultat lässt sich gut hören!

Zur CD selbst: Der erste Track "System Set (Willie Lynch Syndrome)" beginnt außergewöhnlich mit markanten Trompeten und E-Gitarre. Wenige Takte später setzt aber auch schon der Roots Reggae Beat ein und zieht sich nun durch alle Lieder. "Hunt You" klingt zu Beginn sehr nach Bob Marley, entwickelt dann aber wieder den eigenen Tarrus Riley Stil. Nicht zu verachten ist das eher untypische Gitarrensolo gegen Ende. Dominant ist während der ganzen CD natürlich die interessante Stime Rileys. Man hört ihr den afrikanischen Ursprung an, wobei sie nur schwer einzuordnen ist. "Beware" wird durch eine Radioansage eingeleitet und ist ein Appell zur Gewaltlosigkeit. "Micro Chip" und "One Two Order" setzen vor allem durch ihre guten Intros Akzente. Ob verzerrte Stimme oder eine Liveaufnahme afrikanischer Percussion, alles ist mit dabei. Bei "Stay With You" handelt es sich um ein John Legend Cover einer wunderschönen Liebesballade. "She's Royal" oder "Something Strong" fallen unter die Rubrik Gute-Laune-Reggae-Tracks und der 11.Song "Africa Awaits" ist ebenfalls eine ruhige Ballade über Afrika und die Rastas. Es folgen noch weitere Songs über Liebe, Familie und das Leben der Rastas. Die Message ist relativ eindeutig, so dass eher die Musik Akzente setzt. Von E-Gitarre über Saxophon und afrikanischen Vibes wird einiges an Abwechslung geboten.

Anspieltipps:
01. "System Set"
06. "Stay With You"
11. "Africa Awaits"
(Gesamtspielzeit: 15 Tracks, 62:14 Min.)

Fazit: Schöner eingängiger Roots-Reggae, dem es aber leider an Abwechslung fehlt. Für überzeugte Roots Fans ist "Parables" dennoch zu empfehlen. Ein weiteres Plus ist das interessante Gitarrenspiel. (Moe)