| .the movement - move (destiny records / vö: 26.mai 2003) | |
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wer unserem tip gefolgt ist und sich den punk-sampler "aggropop now!" eingekauft hat, der kennt von the movement bereits den song "waiting" und weiß evtl. schon ansatzweise wovon ich im nachfolgenden rede... der bandname the movement klingt fälschlicherweise etwas nach reggae, diese dänen spielen jedoch überwiegend rock mit viel ska und punk vermischt. reggae klingt da kaum durch und doch erinnern the movement ein wenig an bands wie sublime, die long beach dub allstars oder die skunk allstars... inspiriert wurden sie nach eigenen angaben jedoch von ganz anderer seite: the clash und the rasmus werden als DER einfluß von the movement genannt und spätestens, wenn man ein live konzert der dänen gesehen hat, weiß man warum: in anzügen gekleidet geben sie auf der bühne alles, springen wild umher oder liefern freakige tanzeinlagen - ganz nach ihren vorbildern, den englischen mod-bands der späten 60er und frühen 70er dessen zielgruppe und songs sich auf die damalige arbeiterklasse bezogen. auch das markenzeichen von sänger lukas scherfig darf nie fehlen - die geballte, erhobene faust, die er in fast jeden song mehrfach hebt um an den richtigen stellen seine texte zu pushen und die menge anzuheizen. die band gründete sich schon vor etwa 3 jahren, spielte von da an massenhaft live-konzerte (überwiegend in deutschland) und schaffte es, ohne jegliche kommerzielle promotion sondern lediglich durch mud-zu-mund-propaganda einen namen zu machen. als archie von der terrorgruppe die jungs als support bei irgendeinem kleinen gig in berlin sah, beschloß er sofort sie unter seine fittiche zu nehmen und nach vollen kräften zu promoten und ihr erstes album auf dem (terrorgruppe-eigenen-)aggropop-label herauszubringen. so kommt es, daß the movement derzeit im vorprogramm der terrorgruppe live spielen. wer noch ein konzert sehen will sollte sich beeilen. der sound, der erfolg und vor allem der ganz eigene stil der dänen spricht für sich und wird mit sicherheit dafür sorgen, daß diese combo schon in kürze kein geheimtip mehr sein wird! nun aber genug der vorstellung, kommen wir zur CD selbst: das intro ist geschmackssache und sollte es euch nicht gefallen, laßt euch davon auf keinen fall abschrecken. der zweite song "get pissed" ist direkt ein highlight und wenn euch dieser nicht einmal ansatzweise gefällt, braucht ihr gar nicht weiterhören ... musikalisch erwartet euch genial melodischer ska, der zum refrain hin von gitarrenriffs und punk-einlagen überstimmt. massenhaft tempiwechsel lassen zu keiner zeit langeweile aufkommen, genau wie die teils pushenden, teils nachdenklichen lyrics von lukas scherfig, der genauso gefühlvoll "still an echo" singen oder eben "losing you" peitschen kann. ein debut mit soviel charisma und eigenem stil ist fast schon erschreckend, da macht sich mal wieder der unterschied (zur tv-kommerz-kacke) breit: diese jungs mußten eine solche ewigkeit touren bis sie bekannt wurden, daß sie so eingespielt klingen wie ein rentnerehepaar zur goldenen hochzeit... so oder so muß man in diese scheibe unbedingt reinhören, denn diese hat verdammt viel potential eure neue, meistgehörte CD zu werden ... bei uns in der redaktion hat sie das längst geschafft! jetzt seid ihr dran. anspieltips: 02 "get pissed" 05 "turn away your faces" 07 "still an echoe" 08 "losing you" 09 "control your temper" 13 "waiting" (gesamtspielzeit: 13 songs, ca. 38 minuten) fazit: ein meilenstein von einem debut und genau das, was fans der unten genannten bands am liebsten hören - darf in keiner CD-sammlung fehlen, deshalb unbedingt antesten - unserer meinung nach die newcomer des jahres !! für fans von guter musik, wie zB: the clash, the rasmus, sublime, skunk allstars, frau doktor, mighty mighty bosstones, skaos, long beach dub allstars, skunk, etc. |