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Nach den beiden Alben "Supa Sista"
und "Silver Or Lead" präsentiert
uns die US-Amerikanerin mit deutschem Namen nach drei Jahren Album-Pause
nun ihr drittes Werk.
Die in Philadelphia aufgewachsene und noch immer dort lebende Ursula Rucker
hat, wie auch ihre Alben, einen Reifeprozess durchlebt. Als Mutter von
vier Kindern zeigt die leidenschaftliche Poetin auf ihrem neuen Album,
welche Verantwortung man mit der Mutterrolle trägt.
Auf "Ma'at Mama", dass nebenbei
nach der altägyptischen Gottheit Ma'at benannt ist, deren Aufgabe
die Erhaltung der Balance der ewig vorhandenen und funktionalen Wahrheit
ist, besingt die ehemalige "Supa Sista" soziopolitische Hintergründe
zu Themen wie Rasse, Religion, oder Gesellschaftsstruktur. Das Hauptaugenmerk
dieser Scheibe liegt eindeutig auf den Lyrics, die Musik kommt leider
ein wenig zu kurz. Ein paar Melodien mehr hätten dem Ganzen auf keinen
Fall geschadet.
Mir persönlich gefällt das neue Album von der Frau, die früher
immer den letzten Songs auf den Alben von "The Roots"
gesungen hat, nicht so gut. In allem ist es mir von den Lyrics her viel
zu chillig und nachdenklich. Wo hierbei der Bezug zu Hip Hop sein soll,
ist mir rätselhaft.
Alle die noch mehr über die Dame wissen wollen, die sanfte Melodien
und zarte Worte zu Musik verbindet, kann hier
ein Exklusiv-Interview
mit Ursula Rucker lesen oder die E-Card
zu "Ma'at Mama" an seine Liebsten verschicken. Eine mp3 zum
Reinhören ist dort übrigens auch zu finden.
Anspieltipps:
keine
(Gesamtspielzeit: 15 Songs, ca. 56 Minuten)
Fazit: Sehr seltsames "Musik"album,
nur für absolute Fans empfehlenswert. (nac)
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