.Ursula Rucker - "Ma'at Mama" (www.k7.com / Rough Trade / vö: 31. Januar 2006)





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Nach den beiden Alben "Supa Sista" und "Silver Or Lead" präsentiert uns die US-Amerikanerin mit deutschem Namen nach drei Jahren Album-Pause nun ihr drittes Werk.
Die in Philadelphia aufgewachsene und noch immer dort lebende Ursula Rucker hat, wie auch ihre Alben, einen Reifeprozess durchlebt. Als Mutter von vier Kindern zeigt die leidenschaftliche Poetin auf ihrem neuen Album, welche Verantwortung man mit der Mutterrolle trägt.

Auf "Ma'at Mama", dass nebenbei nach der altägyptischen Gottheit Ma'at benannt ist, deren Aufgabe die Erhaltung der Balance der ewig vorhandenen und funktionalen Wahrheit ist, besingt die ehemalige "Supa Sista" soziopolitische Hintergründe zu Themen wie Rasse, Religion, oder Gesellschaftsstruktur. Das Hauptaugenmerk dieser Scheibe liegt eindeutig auf den Lyrics, die Musik kommt leider ein wenig zu kurz. Ein paar Melodien mehr hätten dem Ganzen auf keinen Fall geschadet.
Mir persönlich gefällt das neue Album von der Frau, die früher immer den letzten Songs auf den Alben von "The Roots" gesungen hat, nicht so gut. In allem ist es mir von den Lyrics her viel zu chillig und nachdenklich. Wo hierbei der Bezug zu Hip Hop sein soll, ist mir rätselhaft.

Alle die noch mehr über die Dame wissen wollen, die sanfte Melodien und zarte Worte zu Musik verbindet, kann hier ein Exklusiv-Interview mit Ursula Rucker lesen oder
die E-Card zu "Ma'at Mama" an seine Liebsten verschicken. Eine mp3 zum Reinhören ist dort übrigens auch zu finden.

Anspieltipps:
keine
(Gesamtspielzeit: 15 Songs, ca. 56 Minuten)

Fazit: Sehr seltsames "Musik"album, nur für absolute Fans empfehlenswert. (nac)