On Tour mit der World/Inferno Friendship Society
  
(Die World/Inferno Friendship Society)Der 22. Februar war ein schöner Tag, denn damals bekam ich von Ingo (von the company with the golden arm, www.tcwtga.de) die Zusage, dass ich mit der Band ein paar Tage auf ihrer Europatournee mitfahren kann. Für die Band war es die vierte, für mich die erste, denn leider habe ich die Band auf ihrer letzten Tour im September 2001 noch nicht gekannt, so dass ich mich unglaublich auf die Konzerte freute.
 
Am 8. April machte ich mich auf den Weg nach Bremen, da an diesem Tag die Tournee beginnen sollte. Wegen Plan&Spar50 ging der Weg über Hamburg und von da aus via Mitfahrgelegenheit nach Bremen. Während der zwei Stunden Wartezeit an einer Hamburger U-Bahn-Station lernte ich mit „David“ (und seiner später eintreffenden Freundin) wohl einen der strangesten Leute meines jungen Lebens kennen. Aber das nur am Rande. Um 18Uhr erreichte ich dann den Magazinkeller in Bremen, in dem das Konzert stattfinden sollte. Ein kleiner Kellerclub, ganz in schwarz gehalten, mit Platz für so ca. 200 Leute. Die Band lief mit Ingo kurz später ein.
 
(Die Show beginnt)Die World/Inferno Friendship Society besteht aus momentan neun Musikern und gilt mithin als eine der besten Livebands. Die Band besteht aus einem Sänger (Jack, früher Sticks and Stones), einem Gitarristen (Lucky, sonst bei Morning Glory), einem Drummer (Benji) und einer Bassistin (Gina, die aber nur ersatzweise für Yula die Tour bestritt). Dazu kommen noch (und das ist es wohl, was der Band dieses gewisse Extra gibt) Franz, der Keyboard und Akkordeon spielt, Semra (Percussions), Maura, Peter und Dan (alle drei Bläser, darunter Saxophon und Klarinette).
Die Band an sich habe ich ja schon bei dem Review zur Liveplatte sehr abgefeiert, aber wie ich (speziell im Nachhinein) finde auch zu Recht. Die Liveshows sind mit das Beste, was man auf den hiesigen Bühnen sehen kann, und man sollte wenn möglich nicht die Gelegenheit verpassen, noch ein oder zwei Konzerte ihrer Europatour mitzunehmen.
 
Aber nun zurück nach Bremen:
Allesamt waren vom ersten Beginn an sehr nett gewesen aber natürlich ist man zu Beginn irgendwie etwas distanziert zueinander. Das Essen an dem Abend war super (Die drei Bläser Dan, Peter und Maura)(wie an fast allen anderen Abenden) und vegan (das aber an ALLEN Abenden). Bisher hatte ich Tofu eigentlich nur während meines Zivis gegessen und da war es einfach nur eklig aber nach der Tour kann ich wirklich sagen, dass Tofu richtig lecker schmecken kann, wenn entsprechend zubereitet.
Vielleicht die pädagogisch wertvollste Erfahrung dieser Tage.
Zurück zum Konzert: Support an diesem Abend waren Eniac aus Hamburg (www.e-n-i-a-c.de), die zuvor mit der Experimental Dental auf Tour waren (und die Inferno bereits 2001 supported haben). Eniac spielen grob gesagt „Emo“, hörten sich aber auch recht krachig an. Gesehen habe ich die nicht, weil ich am Merch-Stand war, und von dort hatten sie mir auch nicht so gut gefallen. Dafür umso mehr dem Publikum, das die Band gut aufnahm. Wahrscheinlich muss das ganze von CD hören bzw. live sehen, damit man vertraut wird. Danach habe ich aber auch einige Bandmitglieder noch getroffen, die allesamt sehr nett waren.
 
(Lucky Strano – ist das nicht Slash vor 20 Jahren?)Irgendwann um 11 fingen dann die Society an und meine erste Inferno-Showsollte gleich super sein:
Beginnend mit „Tattoos Fade“ wurde ein gutes Set gespielt, mit dem Schwerpunkt auf der neuen EP „Me vs. Angry Mob“ und dem „Just The Best Party“ Album. Natürlich gab es noch Tracks von den anderen Alben, so dass die Band auf eine Spielzeit von ca. 1,5 Stunden oder so kam. Auf jeden Fall waren es so 20-25 Songs, inklusive zwei Zugabenblöcken mit „All The World Is A Stage (Dive)“ als Rausschmeißer.
Das Konzert war einfach spitze, denn live ist die Society um einiges besser als auf dem Album, geradezu unglaublich gut. Das resultiert natürlich aus der
 
hohen Anzahl der Bandmitglieder (9!) und der damit verbundenen „Action“ auf der Bühne sowie der ausgefallen Instrumentierung und vor Allem Jacks unglaublichem Entertainment-Talent. Zwischen fast jeden Song wird ein Witz, (Franz Nicolay)eine Anekdote oder ein bizarrer Dialog gepackt. Zwar gibt es inzwischen keine Feuerspiele mehr auf der Bühne, aber nichts desto trotz ist die Stimmung einfach fantastisch.

(Backstageraum im Volxbad)Überhaupt konnte man an jedem Abend beobachten, dass das Publikum zunächst zurückhaltend bis ablehnend war, und sich Stück für Stück mehr gelockert hat bis am Ende alle abgingen. Wirklich schön! Es waren so ca. 100-150 Leute in Bremen da, darunter auch das vom Livealbum bekannte „young couple from Holland!“. Nach dem Konzert wurde dann noch rumgehangen, getrunken und irgendwann wurde die Gruppe aufgeteilt, nämlich in zwei WGs und eine Hamburg Sektion. Ich habe mit dem holländischen Pärchen, Greg, Franz und Hess bei Gunnar, einem der Fahrer, gepennt.
Am nächsten Tag gab es dann Frühstück in einem netten Jugendhaus, und irgendwann nachmittags ging es dann ab nach Flensburg.
Nach 2 oder 3 Stunden Busfahrt bei zum Teil total beschissenem Wetter kamen wir dann in Flensburg an, wo wir direkt das Volxbad (www.volxbad.de) anstrebten. Das Volxbad ist ein sauberes und nett eingerichtetes Kulturzentrum, das direkt am Wasser liegt.
 
(Die schöne Stadt Flensburg)Da wir recht früh da waren, machte ich einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt und ich war wirklich erstaunt wie beschaulich dieses Städtchen ist. Wie renovierte Altbauten mit kleinen Lädchen unten drin, wirklich hübsch. Andererseits aber auch sehr ruhig und verschlafen das ganze.
 
Nach dem Spaziergang gab es dann sehr leckeres Abendessen (natürlich wieder Tofu...). Da Inferno die einzige Band an diesem Abend war, starteten sie erst um 23.30Uhr und spielten dafür auch wieder recht lange. Der zu Beginn des Konzerts obligatorische „Respekts-Halbkreis“ wurde zwar im Laufe des Konzerts kleiner, verschwand aber auch nicht komplett, trotz (Jack und ein Flensburger Skeptiker)der Werbeversuche von Jack (siehe Foto).
 
Ansonsten war die Show wieder recht gut, die ca. 100 Leute hatten ihren Spaß und am Ende fanden es dann doch alle super. Nach der Show wieder trinken und rumhängen bis man schläft. Was ein schönes Rockstarleben! Morgens nach dem Aufstehen habe ich dann noch mal einen längeren Spaziergang durch die Stadt gemacht, da es mir dort dann doch sehr gut gefallen hat und nach meiner Rückkehr, Frühstück/Mittagessen (ich glaube man nennt so Mischmahlzeiten „Brunch“), Bus einladen ging es dann das erste (und für mich einzige) Mal außerhalb Deutschlands, nämlich nach Aalborg im Norden von Dänemark.
 
(Schiffe im Flensburger Hafen. Schön, oder?)Diesmal fuhr ich bei Ingo und Jack mit und alles in allem war es auch eine unterhaltsame Fahrt, bei der man sich schon etwas besser kennen gelernt hat.
Das 1000 Fryd (übersetzt in etwa „1000 Freuden“) war auch ein nettes Jugend- und Kulturzentrum. Support an diesem Abend war Gorilla Angreb aus Kopenhagen . Die Musik lässt sich am besten als „klassischer“ Punkrock beschreiben, also 4 Akkorde, Geschrammel und keine Soli. Dazu eine kreischende Frontfrau mit, sagen wir, mäßigem Gesang und fertig. Das ganze war durchaus ganz nett anzusehen, aber musikalisch eben leider in der Kategorie „1000x gehört“.
Trotzdem hat es besonders bei der Sängerin Spaß gemacht zuzusehen, denn die Bühnenshow war schon recht Energie geladen. Die 80 Leute, die an diesem Abend da waren, hatten aber auf jeden Fall ihren Spaß mit der Band.
 
(Jack und Franz in Action)Danach kamen nach der obligatorischen Umbaupause Inferno auf die Bühne, um die bis dahin beste Show der Tour abzufeiern. Vom ersten Lied gingen die Leute einfach nur cool ab, es wurde getanzt, ein wenig gepogt und viel gehüpft. Jack stage-divte, zog sich an der Wand hoch, lief durch das Publikum, schleuderte die Kamera eines Bootleggers durch die Gegend und vieles mehr. Kein Wunder, dass die 8 Freigetränke, die jedes Bandmitglied an diesem Abend hatte bereits zu Beginn des Sets fast aufgebraucht waren. Ein wirklich lustiger Gag war, nach Jacks Feststellung „We’re a band from the other side of the ocean“ Jemand „Canada!“ schrie, und Jack diese Vorlage dankend annahm und von Kanada erzählte, um „New Jersey“ bei dem folgenden Lied über New Jersey durch „Ontario“ zu ersetzen. Wirklich sehr amüsant. Nach dem Konzert ging die Party komplett weiter, war ja auch Freitag. Leider, leider musste einer der beiden Vans, mit denen die Band unterwegs war, um 7Uhr in Hamburg abgegeben werden, so dass ich mich um halb zwei mit Ingo auf den Weg machte. Die folgende Nachtfahrt durch Dänemark war wirklich irgendwo ätzend (weil laaaang) gewesen, dafür konnte die Bedienung von dänischen Nachttankautomaten gelernt werden. Naja, schwacher Ersatz.
 
(Gina und Lucky)Musste halt so sein und so kamen wir am Ende um sechs bei Ingo dem tourmanager zu Hause an, wo noch kurz der Wagen ausgeräumt werden und anschließend weggebracht werden musste. Während ich dann von 7 bis 14Uhr pennen konnte, hat sich Ingo (wie wohl SEHR oft) wieder ein ziemlich hartes Programm gegeben und ist um 10Uhr wieder aufgestanden, um sich um viele anstehende Dinger zu kümmern. Dieses Engagement bzw. diese Hingabe, die Ingo in den Dingen an den Tag gelegt hat, war überhaupt sehr beeindruckend. Obwohl fast immer mit Problemen scheinbar erschlagen verliert er nie (zumindest äußerlich) seine Ruhe oder wirkt gereizt. Wirklich beeindruckend, was Ingo so leistet.
Als ich dann um 14 Uhr aufstand traf ich Ingo im Flur, der sich eigentlich gerade ins Bett legen wollte, es sich dann doch aber anders überlegte und wieder telefonierte, telefonierte, telefonierte. Danach sind wir (da nun ohne Wagen) mit der neuen Inferno-Platte (die sozusagen fast ganz frisch aus dem Presswerk kam) im Gepäck via IC nach Hannover gefahren, wo das nächste Highlight der Tour anstand.
Übrigens: Die neue Inferno EP „Me vs. Angry Mob“ enthält die alte „Speak Of Brave Men“-EP und drei neue Stücke und ist wirklich fantastisch geworden.
Die Stücke von der alten EP sind ja bereits die am besten produzierten Studioaufnahmen und auch die drei neuen Stücke können auf ganzer Linie überzeugen. Während die „alten drei“ Songs ziemlich nach vorne gingen sind die „neuen drei“ etwas ruhiger. Im Endeffekt stimmt die Mischung auf der neuen EP (Das Korn in Hannover)und wer sie nicht auf der Tour kauft, kann sie sich auch über X-Mist (www.x-mist.de) bestellen. Lohnt sich auf jeden Fall.
 
Achja, das nächste Tourhighlight: In Hannover und Hamburg stieß die Experimental Dental School (www.experimentaldental.com), die gerade ihre eigene Deutschlandtour beendeten, als Support hinzu. Die Dental School ist wohl noch schwieriger als die Inferno beschreiben, ich zitiere daher einfach mal aus dem Pressetext, da ich das ganze ziemlich gut getroffen finde:
„Versuchen wir uns mal einen imaginären Q. Tarantino Film vorzustellen, gemischt mit Szenen aus einem Manga Comic und fügen ein bisschen aus dem Film Stadt der verlorenen Kinder mit hinzu, das ganze auf der Basis von schrägen Polka Rhythmen und in einem Kino gezeigt das normalerweise nur (die wirklich coolen) 50er Jahre Science Fiction Filme zeigt.“
 
(Shoko in Aktion)Nun, auch damit fällt es für dem Betrachter schwer, sich etwas darunter vorzustellen, aber obwohl es ein Pressetext ist, trifft es das ganze irgendwie ganz gut.
Die Dental School ist ein Trio aus Californien, bestehend aus Jesse (Gitarre, Gesang), Ryan (Drums) und Shoko (Keyboard/Orgel). Man sollte wirklich mal auf die Homepage gehen und sich mal was von denen anhören, etwas Zeit mitbringen (habe ich zu Beginn leider nicht) und das ganze auf sich wirken lassen.
Ist echt hübsch, was da entsteht. Live war das ganze auch super und wirklich tanzbar. Apropos tanzbar, fast hätte ich den zweiten Support an diesem Abend vergessen: Zea (www.zea.dds.nl).
 
(Ein Rockstar am tüfteln)Zea ist ein Duo aus Holland das sich selbst als „electropop from Amsterdam“ beschreibt. Sie waren ebenfalls mit der Experimental Dental School auf Tour. Ich persönlich bin kein großer Freund von elektronischer Musik und aus irgendeinem Grund kam mir das Ganze an diesem Abend ein wenig aggressiv vor. Es war halt wie eine Mischung aus D’n’B Beats und schräger Schrammelgitarre. Inzwischen habe ich mir das ganze noch mal mit klarem Kopf im Internet angehört und im Nachhinein kann auch diesen aggressiven Eindruck nicht ganz nachvollziehen. Lag wohl mit an der (dunklen) Location und dem recht harten Bass aber ich weiß es nicht genau.
 
(Jack)bei der anschließenden Party waren die Jungs dafür das Gegenteil von aggressiv, nämlich super drauf und richtig in Feierlaune. Vor allem die für die Elektronik zuständige Bandhälfte war unglaublich nett und wir tranken bis ca. 5 Uhr morgens bzw. bis das Haus dann geschlossen wurde.
Davor allerdings spielten Inferno und ich hatte das Gefühl, dass dann doch ca. 300-350 Leute den Weg ins Korn (so hieß der Laden in Hannover) gefunden hatten. Lag wahrscheinlich auch daran, dass die Society hier am 11. September 2001 (!) gespielt hatten und laut Ankündigung dem Publikum einen in jeder Hinsicht unvergesslichen Abend bereitet hatten. Auf jeden Fall war der Laden recht voll und der Band hat man ihren Spaß deutlich angemerkt.
 
(typischer Schlafsaal)Das Konzert in Hannover war übrigens das erste Konzert mit Semra (Percussions), da sie erst an diesem Tag in Deutschland ankam. Ich fand, dass ihr Mitwirken sowohl Musik als auch Show sehr aufwertet. Schade, dass sie beim Konzert in Frankfurt wieder zurück in den Staaten ist.
Die Setlist war heute Abend wie eigentlich an jedem anderen auch, das lag u.a. eben auch daran, dass Gina (die Ersatz-Bassistin) (noch?) nicht das gesamte Repertoire der Band beherrscht.

(Das Hafenklang in Hamburg)Wie schon erwähnt ging es (wie irgendwie jeden Abend) recht spät ins Bett und am nächsten Morgen musste man (wie irgendwie jeden Morgen) recht früh aufstehen. Naja, 12Uhr kann halt auch relativ früh sein. Nach dem inzwischen routinierten Ablauf „Aufstehen-Frühstücken-Wagenladen“ ging es dann nach Hamburg. Da die Strecke zwischen Hannover und Hamburg ja recht gering ist, waren wir bereits nachmittags im „Hafenklang“, das direkt an der Elbe liegt.
 
(Sexisten unter sich)Gegen Abend machte ich mit Dan auf einen kleinen Spaziergang in Richtung Briefkasten, der dann doch etwas länger als gedacht aber dafür recht aufschlussreich wurde. Danach machte ich noch mal einen Ausflug auf die Reeperbahn (ich wollte wirklich einfach irgendwo einen offenen (!) Croque-Laden finden) und das Elbufer. Wirklich sehr schön. Da laufen gesund ist ging es danach noch mal mit Lucky und Gunnar kurz weg. Der Laden in Hamburg war recht klein und auch der „Schlafsaal“ sorgte bei mehreren Bandmitgliedern für gedämpfte Stimmung.
 
(Die Dental School am Hamburger Hafen)Für die Dentalschool sollte es das letzte Konzert ihrer Tour sein und sie wurden schönerweise auch gut vom Publikum aufgenommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Hamburger Publikum sich ein wenig „härter“ geben muss als anderswo, was ich aber eigentlich nur albern fand. Scheinbar so ne Egosache, die vergangen Zeiten hinterher rennt. Egal. Nachdem wie gesagt die Dental School gut gefeiert wurde, kam dann (für mich in diesen Tagen zum letzten Mal) die mighty, mighty World/Inferno Friendship Society auf die Bühne. Da ich an diesem Abend den Merch machte (ein Vordringen nach vorne war eh nicht möglich, siehe Hamburger Egogames), habe ich mir den Auftritt von einem an der Wand stehenden Gitarrenkoffer angeschaut.

(Die Bar im Hafenklang)Überraschungsgast (für irgendwie fast alle Beteiligten) war Peters Frau, die an diesem Abend auftauchte, so dass mein Verlassen aus Platzgründen wohl ganz praktisch war. Leider war dieser Besuch aber auch Pech für den Jungen aus München, der nach einer Zusage von Maura den Weg nach Hamburg angetreten war, um dort dann zu erfahren, dass es doch nicht klappt mit dem Mitfahren. Zumindest war das mein letzter Stand. Die Show war wieder super, Jack brillant als Entertainer, Peters Frau gut im Walzer tanzen (ja, ich wurde gefordert) und das Hamburger Publikum sehr kaufkräftig. Bisschen blöd war die Theke an diesem Abend, die sagenhafte 50 Coupons für den ganzen Tross aushändigte (und die, vermute ich mal, um 21Uhr schon alle waren -> siehe Aalborg). Aber was soll’s? Nach der Show gab es dann noch ein wenig rumhängen und packen bis ich dann der Band „Tschüss“ sagte und mit der Dental School und Ingo zu selbigem nach Hause fuhr. Dort ging alles zack, zack und um 7:00 klingelte der Wecker und es ging zurück nach Frankfurt direkt in die Uni… Schade!
 
(Charmant „Auf Wiedersehen!“ sagen)Auch wenn es irgendwo immer Längen und langweilige Phasen gab, so waren die Tage doch sehr schön gewesen und ich ärgere mich, dass ich nicht noch ein wenig länger mitgefahren bin. Hätte mir wohl nicht nur vom Fun-Faktor her was gebracht.
Die Leute drumherum waren fast alle wirklich nett gewesen und die Einblicke, die ich gewann, waren wirklich beeindruckend. Es ist doch erstaunlich (aber auf jeden Fall erfreulich) zu sehen, wie viele Leute dann doch des Spaßes wegen sich so überall reinhängen. Ich denke aber, dass die 5 Tage viel zu kurz waren, um „wirklich was mitzunehmen“, was ich irgendwo sehr schade finde.
Nun genug der Melancholie, geht auf die Tour und unterstützt die Band und die Menschen die dahinter stehen und ihr habt eines der schönsten Konzerte eures Lebens. Yeehaw!


related links:
review zu world/inferno friendship society "live at north six"
the company with the golden arm

(photos & text vom bär)