.moby - "play" (rave new world / 19. juli 2001)


 

infos:
dvd-typ: dvd-9 + cd
tv-norm: pal
bitrate: 6.7 mbps (video: ca. 6.1 mbps)
bildformat: 4:3
audiokanäle:
1. dolby digital 2.0
(192 kbps)
2. dolby digital 5.1
(384 kbps)


1 dvd + 1 bonus audio cd

more info:
www.moby.com



moby aka richard mellville hall wurde am 11. september 1967 in harlem, new york (usa) geboren. seine liebe zur musik kam schon in frühen jahren zum vorschein. daß moby ein wenig seltsam ist, wurde ebenfalls recht früh deutlich. im alter von drei jahren(!) war moby von dem song proud mary von ccr so fasziniert, das er sich weigerte (!) das auto seiner mutter zu verlassen, solange der song noch lief.
richard bekam seinen heutigen künstlernamen übrigens schon sehr früh…, er wurde schon von geburt an moby genannt, da er ein nachfahre des bekannten „moby dick“ autoren hermann mellville ist.
heute ist moby den meisten freunden elektronischer musik (und nicht nur denen) ein begriff. bevor jedoch für moby das große durchstarten begann, legte der gebürtige new yorker erstmal als dj in sämtlichen us-clubs auf.
was einem ganz besondes auffällt an moby ist sein lebensstil, der nicht wirklich zum typischen starbusiness
(welches oft aus party, drogen und skandalen besteht) passt. der strikte veganer und überzeugte pazifist zeigt enorm großes engagement für tiere und seine weisheiten tauchen auch hin und wieder in den booklets seiner cds oder auf verteilten handzetteln (so zum beispiel auf seinen konzerten) auf, natürlich ganz moby like mit dem zusatz versehen, dass dies ja seine eigenen gedanken sid, die man auch nicht umbedingt teilen muss um seine musik zu mögen und umgekehrt. ja, ja, moby eben... übrigens kann man auf moby.com unter "moby journal" täglich nachlesen, was der gebürtige new yorker einem mitteilen will...
...dvd selbst
allerspätestens mit dem album "play" (1999), das seit seiner veröffentlichung um die 10 millionen mal verkauft wurde und in 25 oder 26 ländern mit gold und silber überschüttet wurde, ist moby zu einem der ganz GROSSEN in der internationalen musikszene geworden. weitere unvorhergesehene und erstaunliche nebenerscheinungen des ruhms waren grammy-nominierungen in drei aufeinander folgenden jahren, ein mtv europe- und ein mtv usa -award, ein vh-1-award und so weiter...
den mega erfolg von „play“ verdankt moby nicht zuletzt den passenden musikclips dazu, die extra zu jedem stück des cd-bestsellers gedreht wurden. die teilweise computeranimierten, immer erstklassigen musikvideos liefen rund um die uhr auf den wichtigsten musiksendern und haben sicherlich das ihre dazu beigetragen, die wirkung von moby's musik auf den zuschauer und –hörer mit visuellen eindrücken zu verstärken.
nach einer fast zweijährigen welttournee, stellte der strikte veganer im sommer 2001 sein bisher vielleicht ambitioniertestes projekt vor. mit "play - the dvd" erscheint eine mischung aus dokumentation und musikvideo aus der zeit zwischen 1999 und 2000.
…play videos
hinter diesem chapter verstecken sich insgesamt zehn musikclips aus dem album „play“.
man kann sich auf die clips zu bodyrock, honey, find my baby, porcelain, natural blues, run on und das mit dem "comet" geehrte video why does my heart feel so bad freuen.
zehn clips kommen deshalb zustande, da es zu “porcelain”, “natural blues” und “body rock” gleich zwei verschiedene versionen gibt. So gibt es zu „natural blues“ einmal das video, mit moby als altem mann im rollstuhl, der im pflegeheim vor sich hin vegetiert und dann die computeranimierte comic-version mit „little idiot“ aka moby in der hauptrolle.
moby musicclips sind deshalb so klasse, da es sich dabei öfters sogar um kleine filme mit einer richtigen Story handelt, von der man nur nie so genau weiß, ob sie überhaupt einen Sinn macht oder machen soll...
…moby’s megamix
dieser insgesamt 88 minütige nonstop-mix, den moby zusammen mit befreundeten musikerkollegen wie mike d und rae & christian zusammengestellt hat, liefert in allem eine fette collage an schillernden bildern und eindrücken und natürlich musik von moby.
moby's megamix
beinhaltet in erster linie remixe des play-albums, die von computeranimationen und optischen effekten begleitet werden.
…give an idiot a camcorder
der titel ist eigentlich schon aussagekräftig genug... unter „give an idiot a camcorder“ findet man einen 20minütigen, selbstgedrehten film von moby und mit moby als hauptdarsteller.
moby hatte während seiner 2-jährigen welttournee (fast) immer einen camcorder dabei und filmt sich selbst in den verschiedensten situationen, sogar auf dem klo... super witzig wie moby versucht, in jedem land in dem er ist, seinem englisch den nötigen und natürlich passenden akzent zu verpassen.
…live on t.v.
hier bekommt man erstklassige eindrücke von einem liveauftritt in der holländischen "later" show (16:9 bildformat). moby spielt bei "live on tv jools holland" die songs natural blues, porcelain, new dawn fades, everloving, porcelain acoustic und go (seinen top-ten song von 1991).
…choose music format
hier kann man zwischen den audioformaten stereo 2.0 und dolby 5.1 wählen.
…play the computer
besitzer eines dvd-rom-laufwerks können mit hilfe des beigepackten "beatnik players" am pc zwei songs von moby selbst remixen.

fazit: der kauf dieser dvd lohnt sich auf jeden fall! man bekommt erstklassige eindrücke von moby und seine videos sind ohne hin fett. als bonus bekommt man zum preis einer dvd noch als extra eine audio-cd mit dem megamix. was ebenfalls erwähnenswert ist, ist das man unter "play the computer" die möglichkeit hat, zwei songs von moby selbst zu remixen...