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."Prey For Rock & Roll" (Galileo Medien / Rough Trade / VÖ: 17. November 2006)



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Genre: Spielfilm / Rock'n Roll Drama
Regie: Alex Steyermark

Jackie liebt die Rockmusik, sie lebt den Rock'n Roll und ihre Band ist ihre Familie. Doch mit ihrer Girl Punkband "Clam Dandy" wartet sie auch heute noch auf den Durchbruch, den langersehnten Plattenvertrag und besseren Zeiten, in denen sie nicht jeden Monat auf's neue Überlegen muß, wo das Geld für die nächste Miete her nehmen. Jackie, gespielt von Gina Gershon macht in diesem Film, der auf den Erinnerungen der Rock-Lady Cheri Lovedog basiert, eine gute Figur. Der Film behandelt vor allem die persönlichen Schicksale der Bandmitglieder und da geht es natürlich um Liebe, Sex, Drugs und eben Rock'n Roll. Vor allem die Frage, wie lange man seiner Sache treu bleibt, wenn der erhoffte Erfolg ausbleibt steht im Mittelpunkt. Wann ist man wirklich zu alt, wann hat man sein Zenith überschritten, wann ist es Zeit aufzuhören? Am Ende wird dann eines klar: es geht nicht um den Erfolg den man mit einer Sache hat, sondern um die Überzeugung aus der heraus man es macht! Eine gute Erkenntnis!

Interessantes Material also, das auch überwiegend gut und authentisch umgesetzt wurde. Besonders gut gefallen hat mir die Szene, als Jackie ein schlechtes Vertragsangebot vollgepinkelt statt unterschrieben an den Labelvertreter zurück gibt oder der Part, in dem ein Vergewaltiger mit einem Tattoo auf der Stirn bestraft wird. Sarkasmus, Humor und Dramatik sind die Stärken des Streifens. Lediglich die Männer seien gewarnt, "Prey For Rock'n Roll" ist etwas Frauenfilm-lastig und besteht zum Großteil aus Dialogen, Gefühlen und Abgründen.

Die Musik kommt natürlich auch nicht zu kurz: Alle Songs stammen passenderweise von Cheri Lovedog selbst, die hier schönen Garage-Rock beigesteuert hat, der stellenweise an Hole oder die Gesangeinlagen von Juliette Lewis im Film "Strange Days" erinnert.

In einer der Hauptrollen ist übrigens auch das ehemalige "Tank Girl" Lori Petty zu sehen.
 
Fazit: Ein Film mit guter Message und einer überzeugenden Gina Gershon, der allerdings eher auf die weblichen Zuschauer zugeschnitten ist. Denen dürfte er aber gefallen, erst recht, wenn man bzw. Frau sich auch schon für Filme wie Coyote Ugly oder Sängerinnen wie Courtney Love oder Juliette Lewis begeistern konnte.
 

 
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