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Black Eyed Peas - Live @
Frankfurt/M - Jahrhunderthalle
Als Fans der ersten Stunde, waren wir überrascht,
als wir hörten, daß die Black Eyed Peas in Frankfurt in der
Jahrhunderthalle spielen würden, denn so angesagt wie sie derzeit
sind gingen wir eher von der Festhalle als Location aus. Gerade erst
als offizieller Act der Fussball-WM 2006 bestätigt, hätte
es auch ein Fussballstadion sein können. Doch ein nur mittelgroßes
Konzert sollte uns mehr als recht sein - verheissen kleinere Konzerte
für den Zuschauer doch oft Familiärere Stimmung, bessere Sicht
und näher an der Bühne zu sein.
Als wir dann in der großzügigen Jahrhunderthalle auf den
Beginn der Show warteten "kämpften" bereits einige hundert
fans um einen Platz in der ertsen Reihe und bewusstlose Mädels
mussten schon lange vor dem Auftritt von den Ordnern und Sanis aus der
Menge gezogen und behandelt werden.
Ein großteil des Publikums wartete jedoch entspannt auf Sitzplätzen
und an Getränkeständen. Das Alter der Konzertbesucher variierte
übrigens von ca.8 - 50 Jahren ... sehr gemischt also!
Als die Peas dann die Bühne betraten fing eigentlich auch alles
vielversprechend an, es wurden Witze gemacht, wilde Tanzeinlagen gebracht,
Saltos und Räder auf der Bühne geschlagen, seitenhiebe via
wyclef jean ausgeteilt und einiges mehr. Auch die großen Hits
des aktuellen Album "Monkey Business" wurden gespielt, darunter
"pump it", "don't phunk with my heart", "don't
lie", "my style" und "my humps", dennoch hielt
sich die Stimmung in Grenzen. Der Crowd schien es zwar zu gefallen doch
echte Begeisterung sieht anders aus.
Dies lag vor allem daran, dass es das leiseste Konzert war, ganz gleich
in welcher Halle, das ich je besucht hatte. Um sich zu unterhalten musste
man noch nicht einmal sonderlich laut reden. Es war als hätte man
die Anlagen nur auf Zimmerlautstärke. Sehr, sehr seltsam - schreit
nach einem neuen Tontechniker ...
Hinzu kam die Tatsache, dass viele gute Songs nur angespielt oder in
völlig anderer - zumeist schlechterer Form - dargeboten wurden.
Man merkte deutlich das fehlen der Gastsänger (James Brown, Justin
Timberlake, Jack Johnson...) die "Monkey
Business" zu einem wahren Allstar-Album gemacht haben.
Mit "gone going" und "they don't want music", wurden
leider zwei der besten Songs nicht gespielt.
Am besten hat mir an diesem Abend erstaunlicherweise das eigentlich
längst totgehörte "where is the love" gefallen.
Besonders gefreut hatten wir uns auch auf die
alten Hits wie "Karma", "Joints & Jam" und "Love
won't wait", diese wurden aber leider gar nicht oder nur kurz angespielt.
Fazit: Auch wenn oder gerade weil
wir die Black Eyed Peas sehr mögen, hatten wir uns viel mehr erwartet.
Es lag an allem ein bisschen (Ton/Technik, Publikum, Songauswahl) doch
am meisten hatte einfach die fehlende Lautstärke und dies zu bunt
gemischte Crowd schuld. Mal wieder ein Beweis dafür, das man die
besten Konzerte einer Band zu sehen bekommt, D ... (dr.öge)
Related Links:
blackeyedpeas.com
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