Am 11.08.2006 war es wieder soweit, der Start ins Open Flair. Dieses
Jahr sehr viel versprechend durch Headliner wie die Bloodhound
Gang und Seeed. Geschafft von
einer Woche Examensstreß waren wir mehr als erwartungsvoll was
das Wochenende betraf. Nach dem alljährlichen Parkplatz suchen
ging es aufs Festivalgelände. Dieses Jahr starteten wir mit den
netten Klängen von Tomte, die auf
der HR3 Bühne zu sehen und zu hören waren. Chilliger Start
in den Abend mit netten Klängen und Texten. Danach starteten
die Donots lautstark durch. Hier wurde vom feinsten gestaged und gerockt
.Doch der Großteil der angereisten Menschenmassen erwartete
wohl sehnsüchtig die Jungs von der Bloodhound Gang.

Eigentlich
geplant für 21.30h ließen die Jungs sich mal wieder feiern
und betraten erst um kurz nach 22h die Bühne. Charmante flache
Witze zur Entschuldigung und auch sonst alles was der Ruf der Bloodhound
Gang versprach. Beleidigungen, Jägermeisterorgien und das Anspucken
der Fans mit Wasser- normale Härte halt. Natürlich kamen
auch die Ladies nicht zu kurz und konnten den beeindruckenden Körper
von Jamie bewundern. Der heizte zusätzlich mit lasziven Blicken
und netten Posen ein. Der feine Herr konnte sich jedoch diesmal beherrschen,
zumindest wurde diesmal keiner vollgepinkelt! Was ihn natürlich
nicht daran hinderte seine Klamotten bis auf die schöne Deutschland-Socke
an einer bekannten Stelle auszuziehen. Wir können Euch sagen:
NETT bzw. SEHR NETT!!! Dieser Mann hat einfach Charme und Ausstrahlung
und mein Gott, es ist ja sonst auch nur Urin. Die Jungs spielten Songs
der aktuellen Platte und natürlich alt bekannte Klassiker. Der
Auftritt war mehr als sehenswert und ist nur zu empfehlen.
Anschließend legten die Monsters of Liedermaching
los und begeisterten die Leute mit ihren Beats für eine gute
Stunde.

Ein
neuer Morgen mit leichten Nebenwirkungen wie Kopfschmerz und schmerzender
Rücken hielten uns nicht davon ab nach ´nem netten Frühstück
wieder aufs Gelände zu gehen. Dort erwarteten uns an Samstag
zunächst Lokale Bands wie zum Beispiel Gravidy.
Die Jungs aus Eschwege wirkten im ersten Eindruck noch so klein (geschätztes
Alter: max. 18), bewiesen aber das Gegenteil als sie loslegten. Überraschend
nette klangvolle Stimme und durchaus hörbar. Das fand auch der
Rest der 8a, der wohl extra gekommen war ... Nein Nein, es gab schon
auch noch erwachsene Leute die die Jungs feierten. Leider laut Aussage
der Jungs ihr letzter gemeinsamer Auftritt. Auch wenn viele der aus
dem Boden sprießenden Schulbands sich das zu Herzen nehmen sollten,
ist es hier eher traurig, denn das Potential ist definitiv da.
Es folgten Bands wie Julia und The
Alpine die ihre Fans und andere Festivalbesucher begeisterten.
Das sich auf unserer Liste als nächstes befindliche Event war
Die Happy um 16.30h. Tja, da hat der
Sasha sich mal ne nette Frau ausgesucht: sie kann singen, hat charmante
Entertainment Fähigkeiten und hey, she´s good looking.
Das sahen die Fans wohl auch so, denn trotz strömenden Regens
wurde gepogt, gestaged und lauthals mit gesungen. Eine wirklich gute
Darbietung trotz des miesen Wetters. Dann folgte genug Zeit um sich
mit Essen und Trinken zu stärken um dann um 19h wieder für
Culcha Candela bereit zu sein. Die acht
Jungs brachten absolute Reggae Stimmung und ließen Einen die
Temperaturen und das Wetter vergessen. Steiler Auftritt mit fetten
Beats und chilligen Bewegungen. Auf jeden Fall mal reinhören,
wer´s noch nicht kennt!
Millencolin stand als nächster Act
an und heizte den Leuten mit ihrer Show auch noch mal gut ein, da
war die Masse gleich weiterhin in Bewegung, was wohl so manchen vor
dem erfrieren rettete.
Dann gab´s noch was Nettes worauf ich mich gefreut hatte: Marble
Index. Die netten Herren aus Kanada sind nämlich nicht
nur schön anzusehen sondern bieten auch noch wirklich gut Rockmusik!
Mit dieser Kombination schafften sie es, die enorm angewachsene Menschenmenge
in Bewegung zu halten und zum mitsingen zu motivieren. Sie schlossen
ihren Auftritt mit nem Klassiker von The Who ab und machten Platz
für Seeed.
Wer Seeed schon mal erlebt hat, wusste
was ihn gleich erwarten würde und die unwissenden ergaben sich
ahnungslos dem Menschengedränge um einen guten Platz zu bekommen.
Ziemlich pünktlich um 22.30h legten die in legerem rot gekleideten
Herren mit ihrem Auftritt los. Fette Beats und feiste Texte prasselten
auf die Menge ein. Mit Sicherheit von oben nett anzusehen wie alle
rhythmisch abgingen. Da wurden Ärsche geschüttelt und Körper
aneinander gerieben. Wer schon begeistert war von der gesanglichen
Leistung der Herren, war wohl von der tänzerischen Einlage vollkommen
geplättet. Nicht nur die Herren bewegten sich, sondern drei äußerst
nette Damen untermalten das Programm mit einer mehr als beeindruckenden
Show. Da wird man als Frau schon etwas neidisch und es kommt die Vermutung
auf, dass diese Ladies das wohl schon mal gemacht haben. Um die Masse
vollkommen zu flashen schloss sich der feisten Musik und den geilen
Tanzeinlagen auch noch eine Hammermäßige Lichtshow an,
die alles andere in den Schatten stellte. Bis um 0:00 Uhr gab´s
diesen ganz normalen Wahnsinn zu betrachten und es war mal wieder:
heiß heiß heiß!
Der Sonntag startete um 13h mit Black
Perl und nahm über Massendefekt
seinen Lauf bis hin zu Christina Stürmer.
Für ihre Fans sicherlich ein Highlight, unser Ding war´s
nicht und wir haben uns diesem verweigert. Aber hey, es ist ok. The
Boss Hoss spielten auch noch mit ihren tiefen und beeindruckenden
Stimmen für die Leute und brachten ganz gute Stimmung in die
Menge. Nachdem wieder Zeit zum Essen, Trinken und rumhängen war,
geben sich Revolverheld die Ehre. Eine
nette Show mit gut aussehendem Sänger. Der neue Song begeistert
uns zwar nicht so, aber es gab genügend gute Songs der Jungs
die zum abrocken einluden.
Den Abschluss des Festivals bildeten Turbonegro
und Die Schröders. Ja Dank der tollen
Turbonegro Aufnäher erfuhr die gute alte Jeansjacke wohl ein
Revival… Diese Acts haben wir uns Aufgrund der körperlichen
Verfassung und des schlechten Gewissens wegen der mündlichen
Examensprüfung nicht mehr rein getan, war aber mit Sicherheit
großes Kino.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr und sagen "ROCK ON…"
(Johanna Corell & Biene Stehl)

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Links:
www.open-flair.de die offizielle
Homepage zum Festival
Review Open Flair 2005
Review Open Flair 2004