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OPEN FLAIR
Am Freitag dem 20.08.2004 ging´s los zu
einem der renommiertesten Festivals überhaupt- dem OPEN FLAIR!
Das Open Flair findet jährlich in Eschwege/Werdchen statt und feierte
dieses Jahr 20 jähriges Jubiläum. Die Bands waren von je her
gut, aber 2004 ging wohl definitiv keiner enttäuscht nach Hause.
Nachdem am Freitag schon einige Künstler und Bands wie z.B. 2Raumwohnung
einiges vorgelegt hatten, begann um 22Uhr der Auftritt der legendären
„FANTA 4“! Die Jungs brachten mega Stimmung mit einer Mischung
aus altbekannten Songs und neuen Kompositionen aus dem bald erscheinenden
Album „VIEL“. Smudo, Hausmarke, Andy Y und Thomas D. begeisterten
außerdem mit einer hammergeilen Bühnenshow und Rap´s
in alter Frische. Die Pioniere des deutschen Hip Hop´s unterhielten
die Masse für 1,5 Stunden mit fetten Songs und einem Beat der einfach
zum mitgehen war. Thomas D. toppte die Show und entblößte
für einige Songs seinen Oberkörper und versorgte die Masse
ausserdem mit einigen Flaschen Powerade.
Smudo ließ es sich zum Abschluss nicht nehmen
in alt bewährter Weise zu stagen und sich von der Masse tragen
zu lassen.
Eine mehr als gelungene Show, die leider viel zu kurz war. An alle die
es noch nicht wissen: FANTA 4 are back!!!
Am Samstag gaben sich dann Bands wie „Familie Schlegl“,
„Astra Kid“ und die „Tiger Tunes“ die Ehre.
Auch wenn diese Bands nicht jedem ein Begriff waren, spätestens
jetzt sind sie es.
Natürlich war es nicht leicht als Vorreiter der „Sportfreunde
Stiller“ und „Wir sind Helden“, aber sie haben sich
definitiv gut geschlagen und Festival-Tauglichkeit bewiesen!
Und dann war es soweit: Peter, Flo und Rüde alias „Sportfreunde
Stiller“ betraten die „Sounds of Nature- Bühne“,
vor der die Masse schon ungeduldig wartete. Die Jungs lieferten witziges
Entertainment und fette Musik.
(Ja nee Jungs is´ klar, es regnet heute nicht! ?) Aber der Regen
beeinträchtigte den Gig kein Stück- die Sportfreunde und Sportfreundinnen
sangen und sprangen bis zur totalen Erschöpfung. Nach 1,5 Stunden
Show wurde sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet.
Zum einen die Trauer
weil die „Sportfreunde“ gehen und zum anderen die Freude
weil die „Helden“ kamen.
Tja, mit den „Helden“ kam leider auch noch mehr Regen. Judith
und ihre Jungs begannen ihre Show auch mit netten Versuchen uns und
die Masse aufzumuntern. Das Mitgefühl der Band kam mindestens genauso
gut an wie die Musik. Es wurden Songs der „Heldenzeit“ gespielt
und auch einiges an neuen Liedern vorgestellt. Der Regen war zwar mehr
als heftig, tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Die „Helden“
knüpften an die „Massenbewegung“ der „Sportfreunde“
an und lieferten wirklich ´ne mehr als gute Show!
Da wurde echt nicht nur ein Auftritt hingelegt, sondern echtes Mitgefühl
für die treuen Fans gezeigt- sehr sympathisch!!!
Die Krönung war natürlich das abschließende Zusammenspiel
der „Sportfreunde“ und der „Helden“. Das war
ohne Frage vom Feinsten und ein klarer Höhepunkt des Festivals.
Am Sonntag boten dann noch die „Monsters
of Liedermaching“ Rock´n´Roll mit hoher lyrischer
Qualität. „Supermercato“ und „Emma“ zeigten
Mischungen aus Rock, Pop und Hip Hop die sowohl schräg als auch
gut klangen.
Doch dann kamen noch zwei echte Live- Highlights:
„Die Söhne Mannheims“ und „Fury in the Slaughterhouse“.
Die Band um Xavier Naidoo beeindruckte durch ihre Mischung aus Rock,
Pop und Soul mit pathetischen Texten die jedem unter die Haut geht.
Tja, „Fury in the Slaughterhouse“ gehören ja quasi
schon zum OPEN FLAIR- Inventar und sind zweifelsohne ein Muss! Sie sind
eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands und Live ein echtes Highlight.
Und dann war das Wochenende leider quasi um und
es ging für alle wieder los in eine weniger spektakuläre Woche,
die wohl nicht an dieses Hammer- Wochenende heranreichen würde.
Es bleibt abschließend zu sagen, dass das Organisationsteam vom
OPEN FLAIR einen fetten Applaus für die geilen Bands und die gute
Organisation verdient hat!
Und hey Leute, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!!!
Haut rein und rockt ordentlich weiter…
by Sabine Stehl und Johanna Corell
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