so wars: Rock am Ring 2005

 

 
was:
rock am ring
Schon wieder ist Rock am Ring vorbei, schade, aber kein Grund Trübsal zu blasen, das nächste Jahr kommt bestimmt.
In Melancholie gucke ich auf dieses Jahr zurück, es wurde wieder unglaublich viel getrunken, gerockt und gefeiert – es war einfach mal wieder richtig geil !!
Die Anreise erfolgte wie immer Donnerstag (diesmal ging es schon um 07:700 los), das hat den Vorteil, dass man später vom Zeltplatz zum Festivalgelände keine Weltreisen unternehmen muss, trotzdem ist auch Donnerstags morgens schon richtig viel los am Ring.
 
wann:
03.-05.06.2005
 
wo:
nürnburgring
Außerdem bedeutet ein Tag länger in der Eifel ein Tag mehr Spaß, an dieser Stelle soll erwähnt sein, dass die Landschaft am Nürburgring und der Eifel wirklich traumhaft schön ist und dem Event noch zusätzlich was gibt. Nach den ersten Exzessen am Donnerstag und Freitagmorgen ging es Freitagabend zum ersten interessanten Konzert – Green Day (Mando Diao hatte ich verschlafen). Die Jungs fingen mit ihrem Smash-Hit „American Idiot“ an, cool. Dem ersten Teil des Konzertes fehlte aber etwas der Druck und es kamen vor allem neuere Lieder, die ich nicht so doll finde. Die Jungs steigerten sich stetig und am Ende war es ein richtig tolles Konzert bei dem man vor allem mit songs wie „Basket Case“ an seine Jugendtage erinnert wurde. Die alten Songs rocken einfach unglaublich und die Band kann man inzwischen als absolute Profis im Rock-Business bezeichnen, die wissen wie man eine Menge zum Kochen bringt, auch wenn dies teils mit Covern („Shout“ oder „We are the champions“) geschah. Wie gesagt, Green Day waren richtig gut, danach ging es wieder gut gelaunt zum Zeltplatz, denn auf R.E.M. hatte ich wirklich keine Lust.
Samstag: wieder ein schmerzender Kopf, aber nach ein paar Bier geht’s schon besser. Heute standen Iron Maiden und The Hives für mich auf dem Programm. Los ging’s gegen zehn Uhr abends mit Iron Maiden, na ja war ganz witzig die alten Männer rocken und bei ihren witzigen Posingversuchen zuzusehen, so richtig geil war aber wie immer nur „The Number of the beast“. Kurz darauf noch 2 Lieder von Garbage mitbekommen und dann kamen die Hives auf der Alternative-Stage. Zu ihnen brauch man wohl nicht mehr viel zu erzählen, die waren wirklich gut - wie immer, auch wenn ich sie schon besser gesehen habe. Das Eigenlob der Band stank diesmal zu viel. Aber das beste Konzert bisher.
Der Sonntag war mein „Haupttag“: Mittags gegen 15:00 The Hellacopters, darauf hatte ich mich das ganze Wochenende gefreut. Sie waren auch wirklich sehr gut – „Soulseller“ der Opener, ein Hammer. Als „Toys and Flavours“ kam freute ich mich schon auf die anderen Hits, doch bald danach war das Konzert auch wieder beendet! Nur 30 Minuten für das beste Konzert des Wochenendes, schade!!!
Gegen sieben kam dann die Megarockband Velvet Revolver auf die Bühne, gut aber zu abgeklärt. Da hätte etwas mehr Drive kommen können, auch wenn die Power stimmte. Highlights sicherlich die Guns n` Roses Cover „It´s so easy“ und „Mr. Brownstone“. Die Männer verstehen ihr Business.
Danach musste ich erstmal eine Pause einlegen und bediente mich an den zahlreichen Imbissbuden, sehr teuer! Dadurch bekam ich von Wir sind Helden nur gut 25 Minuten mit, die überraschend gut waren und zum Tanzen anregten.
Jetzt war es endlich soweit der Überraschungsheadliner, den eh schon jeder kannte. Rock am Ring Chef Marek Lieberberg kündigte sie an:“Die Toten Hosen“, „Auswärtsspiel“ der erste Hit. Sie machten wie immer super Stimmung und Mitgröhlen muss man bei den Hosen einfach. Leider spielten sie vor allem neuere Sachen, weshalb aber „Hier kommt Alex“ besonders gut war. Die Hosen machen einfach Spaß und man muss immer Mitabgehen, wenn man sie live sieht. Spitze!
Mit einem Abschlussfeuerwerk endete ein sehr geiles Wochenende und wenn man vom Ring zum Zeltplatz runter ging wurde man so richtig traurig, da alles mal wieder viel zu schnell vorbei war.
Am Montag, nach vier vertrunkenen und sehr coolen Tagen, machten wir uns dann total verkatert wieder auf den Weg Richtung Heimat!

related links:
rockamring.de