| music - so wars: turbonegro |
| Turbonegro must be destroyed! Nachdem Jan und ich Turbonegro schon letztes Jahr beim Bizarre live erlebt haben, haben wir uns also diesmal auf den Weg von Bayreuth nach München gemacht. Die Georg-Elser-Halle war schon eine coole Location. Als wir aber hin kamen und gesehen haben, dass die Abendkasse noch offen hatte, da waren wir schon etwas verstört! die Vorband fing an, da war die Halle vielleicht ein Viertel voll. Die Band hieß übrigens Constraint, kommt aus München, sind nur eingesprungen, da die geplante Vorband ausfiel. Die waren auch nicht weiter der Rede wert. Die Musik wäre ganz okay gewesen, wenn der Sänger während und zwischen den Liedern die Schnauze gehalten hätte. Hat er aber nicht. Jan hat die These aufgestellt, in einem kleineren Club und wenn man ein paar Lieder kennt, dann sind sie wahrscheinlich ganz okay. Als Turbonegro anfing, war die Halle dann dreiviertel voll, wohl nicht ganz ausverkauft, aber dafür hatte zu diesem Zeitpunkt eins der geilsten Konzerte seit langem begonnen. Turbonegro hat ja das „Problem“, seit Scandinavian Leather zwei geile Intros zu haben. Sie haben natürlich mit dem neuen und „Wipe it till it bleeds“ begonnen und so gab es „Age of Pamparius“ zu Beginn der Zugabe. Kaum war eine Minute gespielt, hatten irgendwelche Assis schon mal 5 Bierbecher auf die Bühne geholzt. Da gab es natürlich schon mal den ersten Kommentar: „You must be taught!“ Und sie spielten also „Dungeree High“, das erste absolute Highlight. Den Song „Turbonegro must be destroyed“ haben sie nach wenigen Sekunden abgebrochen und sind von der Bühne, weil sie von einem Becher getroffen worden sind. Das Publikum in München war schon teilweise richtig assig. Dann kamen sie wieder und Hank appellierte an die Turbojugend: „I trust you. There is work for you Turbojugend. Keep your eyes open”. Dann haben sie 100 Euro Kopfgeld pro Bierbecherschmeißer ausgesetzt. Die Leute schienen es gerafft zu haben. Und so konnte es richtig abgehen. Sie haben meist ein bis zwei Lieder von Scandinavian Leather und dann ein bis zwei von der Apocalypse Dudes gespielt. Natürlich mittendrin auch ein paar alte eingestreut. Mit am geilsten kamen „Are you ready for the darkness“, „Sell your body“ und „Drenched in blood“. Insgesamt haben Turbonegro ca. 90 Minuten gespielt. Vor „Drenched in blood“ hat Hank von seinem alten Laster erzählt: „You know, I eat my vegetables, I run and ride my bike everyday. But I still got a bad habit. Fingerficken. Nichts geht über good old finger fuck. And when you do finger fuck and you look at your finger and the finger is red, then you know, it is the third week of the month.” Dann kam Drenched in blood. Während des Songs hat dann Hank noch einen Eimer Blut getarnt als rote Lebensmittelfarbe (hoffe ich zumindest) ins Publikum geschüttet. Mir voll in die Fresse! Bei „Sell your body“ haben sie AC/DC-like Geldscheine ins Publikum geschmissen. Und auch good old Ernst aus Dachau „Hank, I know Kinderficken is so strafbar...“ war auch am Start. fazit: Das Konzert war richtig gut und es gibt wohl keine Band, die so eine Ausstrahlung hat wie Turbonegro auf der Bühne. Bei der Zugabe gab es natürlich „I got erection“ und die haben Jan und ich immer noch, wenn wir ans Konzert denken. Noch geiler wäre es natürlich, Turbonegro in Hamburg bei gescheiterem Publikum zu sehen, aber man muss ja Ziele haben. Jeder, der die Chance hat, sollt auf ein Konzert von den Jungs gehen, oder sich zumindest die neue Scheibe ein paar Mal anhören. Die wird dann nämlich richtig geil! (Petrus) |
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wer: turbonegro |
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wann:
22.05.2003 |
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wo: münchen (georg elser halle) |
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