5Bugs - Best Off
Label: Rockhit | Vertrieb: Universal | VÖ: 23.01.2009 | Format: CD |
Genre: Rock / Punkrock / Emo
von dr.öge
Das ist doch mal ein "Best Off", das uns die fünf berliner Wanzen hier vorlegen. Ein Best Of oder Greastest Hits Album ist es ja gar nicht, wie der aufmerksame Leser am zweiten f sofort erkennt. Statt dessen ist es einfach, ganz ordinär das dritte Studioalbum der 5Bugs und gleichzeitig das Beste, was man von diesen Jungs bisher hören konnte!
Zur CD selbst: Schon beim gekonnten Auf und Ab des Openers ("Too Proud To See") hört man schnell heraus, dass es sich um eine sehr aufwendige Produktion handelt, die bis in's kleiste Detail fein abgemischt wurde. Da hat jemand ganze Arbeit geleistet und das bestmögliche aus dem Material heraus geholt! Auch die Marschroute ist spätestens nach dem zweiten Song ("The Fiction") klar, man präsentiert melodischen aber teils harten Rock, sehr Mainstream kompatibel und scheut auch keine Clawfinger-Gitarrenriffs oder Abdrifter in Richtung Punk und Emo. Fans von Evanescence dürften beim dritten Songs ("Wake Me After Midnight") hin und weg sein, auch wenn hier keine Frau singt, denn Frontmann Christian Dunhard hat seine größten Auftritte bei den emotionalen Parts dieses Albums. Wenn mit "Maybe Tomorrow" noch die puren Punkrockgranaten einschlagen, finden auch Fans von Pennywise oder Millencolin gefallen an diesem "Best Off". Weiter hinten wartet mit "We Stop At Nothing" energiegeladenes Singalong bis Shouting, das fast eins zu eins nach Anti-Flag klingt. Weil man eigentlich nie weiss, welche Richtung der nächste Song einschlagen wird, sollte man beim Kauf dieses Albums für alle Gangarten des (Punk-)Rock aufgeschlossen sein. Sollte man ja eh, oder?
Beim letzten Track hat man dann noch einen Haufen Gastmusiker eingeladen (Sibbi von Itchy Poopzkid, Jakob von den Pinboys, Marten von One Fine Day, usw) und zusammen mit der Spiefreude der 5Bugs und dieser einzigaritg guten Produktion konnte eigentlich nichts schief gehen. Ist es auch nicht! Da gerade ich bei Musik immer auf Vielseitigkeit plädiere, müsste es eigentlich kaum ein besseres Rockalbum geben als dieses. Tatsächlich ist es nah dran am absoluten Hammer-Release und lief bei uns in den letzten Wochen rauf und runter, dennoch klingen einzelne Parts etwas überproduziert und manchmal zu clean oder künstlich. Das macht das Album für den Mainstream überaus tauglich, wird aber gestandene Streetpunker eventuell abschrecken. Reinhören sollte man aber sofort und unbedingt, denn dieses junge Jahr hat bisher noch kein besseres Rockalbum zu Tage gefördert als dieses!
Checkt auch das neue Video zu "We Stop At Nothing": http://www.youtube.com/v/2xlqZUcVbJI&hl=de&fs=1
Anspieltips:
03. "Wake Me After Midnight"
04. "Maybe Tomorrow"
06. "Phantoms"
09. "We Stop At Nothing"
13. "Automatic" feat. Sibbi (Itchy Poopzkid)
Fazit: Ob Rock, Punk, Emo, Ballade oder Melodycore, die 5Bugs fahren ein ganz schweres Punkrockgeschütz auf, vor dem man sich nicht verstecken kann! Vielleicht einen Hauch zu clean geraten aber dennoch ein Punkrockreisser und genau das, was man beim Boarden auf den Ohren haben will. (dr.öge)
(Gesamtspielzeit: 13 Tracks, ca. 43 Minuten)
Zur CD selbst: Schon beim gekonnten Auf und Ab des Openers ("Too Proud To See") hört man schnell heraus, dass es sich um eine sehr aufwendige Produktion handelt, die bis in's kleiste Detail fein abgemischt wurde. Da hat jemand ganze Arbeit geleistet und das bestmögliche aus dem Material heraus geholt! Auch die Marschroute ist spätestens nach dem zweiten Song ("The Fiction") klar, man präsentiert melodischen aber teils harten Rock, sehr Mainstream kompatibel und scheut auch keine Clawfinger-Gitarrenriffs oder Abdrifter in Richtung Punk und Emo. Fans von Evanescence dürften beim dritten Songs ("Wake Me After Midnight") hin und weg sein, auch wenn hier keine Frau singt, denn Frontmann Christian Dunhard hat seine größten Auftritte bei den emotionalen Parts dieses Albums. Wenn mit "Maybe Tomorrow" noch die puren Punkrockgranaten einschlagen, finden auch Fans von Pennywise oder Millencolin gefallen an diesem "Best Off". Weiter hinten wartet mit "We Stop At Nothing" energiegeladenes Singalong bis Shouting, das fast eins zu eins nach Anti-Flag klingt. Weil man eigentlich nie weiss, welche Richtung der nächste Song einschlagen wird, sollte man beim Kauf dieses Albums für alle Gangarten des (Punk-)Rock aufgeschlossen sein. Sollte man ja eh, oder?
Beim letzten Track hat man dann noch einen Haufen Gastmusiker eingeladen (Sibbi von Itchy Poopzkid, Jakob von den Pinboys, Marten von One Fine Day, usw) und zusammen mit der Spiefreude der 5Bugs und dieser einzigaritg guten Produktion konnte eigentlich nichts schief gehen. Ist es auch nicht! Da gerade ich bei Musik immer auf Vielseitigkeit plädiere, müsste es eigentlich kaum ein besseres Rockalbum geben als dieses. Tatsächlich ist es nah dran am absoluten Hammer-Release und lief bei uns in den letzten Wochen rauf und runter, dennoch klingen einzelne Parts etwas überproduziert und manchmal zu clean oder künstlich. Das macht das Album für den Mainstream überaus tauglich, wird aber gestandene Streetpunker eventuell abschrecken. Reinhören sollte man aber sofort und unbedingt, denn dieses junge Jahr hat bisher noch kein besseres Rockalbum zu Tage gefördert als dieses!
Checkt auch das neue Video zu "We Stop At Nothing": http://www.youtube.com/v/2xlqZUcVbJI&hl=de&fs=1
Anspieltips:
03. "Wake Me After Midnight"
04. "Maybe Tomorrow"
06. "Phantoms"
09. "We Stop At Nothing"
13. "Automatic" feat. Sibbi (Itchy Poopzkid)
Fazit: Ob Rock, Punk, Emo, Ballade oder Melodycore, die 5Bugs fahren ein ganz schweres Punkrockgeschütz auf, vor dem man sich nicht verstecken kann! Vielleicht einen Hauch zu clean geraten aber dennoch ein Punkrockreisser und genau das, was man beim Boarden auf den Ohren haben will. (dr.öge)
(Gesamtspielzeit: 13 Tracks, ca. 43 Minuten)
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