Skate Videos & DVDs

 
.Balck Label - "Back in Balck" (Black Label / VÖ: Mitte August 2006)




more info:


zeit: ca. 48 minuten + Bonus
 
rider: Adam Alfaro, Chet Childress, Kyle Leeper, Pat Rakestraw, Matt Mumford, Peter Watkins, Chaz Pineda, Anthony Schultz, Chris Troy
 
music: Musik: Rock’n’Roll for life
 
was:

Nachdem Black Label schon vor langer Zeit ihr neues Video ankündigten hatte ich wieder etwas worauf ich mich freuen konnte, als es dann vor ca. 2 Monaten den Teaser zu sehen gab hatte ich noch mehr worauf ich mich freuen konnte.
Musste ich doch feststellen, dass, zumindest im Teaser, die Umstrukturierung des Teams und der Wegfall einiger (meiner Lieblings-) Fahrer, Ben Gilley, Kristian Svitak, Jim Gagne, Patrick Melcher, Jason Adams, am kompromisslosen und abwechslungsreichen Skating nichts geändert hat.

Nach einem üblichen schwarz-weiss Intro im Lucero Style eröffnet Peter Watkins das neue Black Label Video "Back in Black" mit einigen Slams bevor er dann richtig Gas gibt und Street par Excelence fährt. Highlights seines Parts sind sicherlich der Pole Grind Late-Shove-it off und sein Smith Grind to Fakie am hüfthohen Rail oberhalb einer Bank.
Pat Rakestraw führt seine Label Dasein konsequent fort mit viel, viel Abwechslung in den Spots und unter anderem einem Ollie über zwei nebeneinander stehende Picknicktisch-Kombinationen (Bänke und Tische) aus dem Flat und diversen Wallride-Spielereien.
Kyle Leeper ist ein kleiner Styler (immer und überall) und hat definitiv einen der schönsten Big Spin Kickflips die Skateboarding je gesehen hat aber er kann nicht nur technisch sondern auch hart – wie wäre es mit Feeble Grind ein normales Handrail (kein Skateparkrail) hoch? Geht nicht – geht doch!
Die Ditches die nach diesen Parts noch nicht zerstört worden sind werden dann von Peter Watkins hingerichtet. Anthony Schultz ist einer der „Neuen“ im Video und brennt sich mit seinem Part auch direkt ins Hirn ein. Hippie Jump Variationen sind sein Steckenpferd aber der Kickflip to Wallride am Ende seines Parts ist an Höhe und Sicherheit kaum zu überbieten außerdem macht er einen Stalefish Ollie eine Treppe (10+) runter – und wann hat man so etwas zuletzt gesehen?
Chaz Pineda muss mit Hosoi verwandt sein denn das Pool- und Bowlriding, das der junge Mann zeigt, ist einfach der Hammer! Auch auf der Straße beweist er, dass er mächtig Pop hat mit einem ganz großen Ollie BS-Grab.
Matt Mumford überrascht mit seinem Part ein wenig, zeigt er doch weitaus kreativeres und abwechslungreicheres Fahren als in seinen bisherigen Videoparts. Man addiert einfach zu seinen bekannten Gap und Handrail Moshereien noch Bowl und Pool und andere Transitions und richtig viel Spaß. Kickflips gibt’s zwar immer noch nicht aber der Part macht abgesehen vom letzten Trick/Slam im Pool wirklich Bock auf skaten.
Die Mixed Session der Jungs vereint dann auch Jung und Alt so findet man hier dann auch Wade Speyer, Matt Hensley, Omar Hassan oder auch Salman Agah wieder.
Chet Childress zerstört einfach jede und noch eine Transition!
Chris Troy hat den Abgang zu jedem Trick parat und damit meine ich nicht Trick am Curb machen und ausfahren, nein da muss IMMER mindestens irgendein Flip, Shove-it oder 180° ran und dann natürlich auch am Handrail und nicht am Curb. FS Bigspin to Boardslide Bigspin off gefällig? Chris Troy hat ihn, außerdem stylt er einen 8 Stufen No-Comply im Part – muss man gesehen haben.
Es sieht immer viel zu einfach aus wenn Adam Alfaro skaten geht, so auch diesmal! Sichtlich Spaß am skaten und den easy-Style gepachtet egal ob Bowl, Stufen oder irgendwas anderes. Definitv hat er einen der geilsten Pool - Airwalks ever in seinem Part!

Bonus Footage sind das 1991er "Crummy Promo" u.a. mit Gino Ianucci, Back in Black Highlights, Commercials und eine Tradeshow Promo.
 

sonst: Fazit: Das Black Label „Back in Black“ erfüllt mal wieder Alles was man von einem Label Video erwartet Kompromisslosigkeit, Kreativität und Abwechslung par Excelence beim skaten und nette Rockmucke!
Zwar wie immer wenige Lines aber das Video wird sicherlich zu keinem Zeitpunkt langweilig.
  Ein weiteres Mal kann und muss es heißen LABEL FOR LIFE!