Skateboard Videos & DVDs
 
.Black Label - "Label Live: Blood Sweat & Beer" (forvert films / vö: herbst 2004)
zeit:
ca. 40 minuten (+bonus)
 
rider:
ragdoll, ben gilley, patrick melcher, adam alfaro, kristian svitak, jim gagne, chet childress, rakestraw, taylor, jub, vidal, espinoza
 
music:
queerbeet, meist mit gitarre
 
was:
nach zwei grandiosen skate videos ("label kills" & "blackout") nun das erste tour video von den black label boys. viel pool-, park-, wallride- und street-action und das alles im black-label punk style!
sehr schön anzusehen sind auch die vielen verschiedenen locations und skateparks, auch wenn leider so gut wie nie eingeblendet wird, wo gerade geskatet wird ... darüber hinaus wird ein sehr vielseitiges, großes repertoire an tricks gezeigt, von no comply über late-flip bis hin zum airwalks bekommt man etliche tricks zusehen!
daß svitak, ragdoll & co. auf der tour keine ruhige kugel a la "ich mach auf der tour nur pipi-tricks die ich im schlaf beherrsche" geschoben haben, zeigen die vielen vielen slams, man hat es eben auch nicht leicht, wenn man jeden tag einen anderen spot skaten muß.

schwachsinn, verarschen und kuriositäten gibt es natürlich auch mal zu sehen, das hauptaugenmerk lag allerdings (glücklicherweise) offensichtlich darin, gute skate-footage aufzunehmen. dies ist auch voll und ganz gelungen, wie bisher immer bei black label. dennoch enttäuscht die fehlende struktur, es sind kaum richtige parts erkennbar und informative einblendungen sind mangelware.
bei der graphischen nachbearbeitung wurde hier anscheinend kräftig gespart, abgesehen von einem in- und outro sind fast nur einzelne tricks mit wechselnden locations aneinandergeschnitten worden.

trotzdem: gutes, vielseitiges skateboarding mit absoluten rockern wie ragdoll, childress, espinoza, usw. gibt es hier auf jeden fall zu sehen. nur sollten sich die black label guys mal wieder einen von ihren alten streifen ansehen, um sich daran zu erinnern wie man aus einem einfachen skate-video ein kunstwerk macht.
 
sonst:
Fazit: krasse tricks, leider ohne struktur. beim ersten anschauen machts noch spaß, zum dauerkonsum jedoch zu langatmig.