skate videos & dvds

 
.black label - blackout (usa-release 04/2003)



zeit: lang
rider: jason adams, kristian svitak, patrick melcher, ben gilley, adam alfaro, ragdoll, chet childress, jim gagne, omar hassan, salman agah, wade speyer, duane peters, jub, ricky espinoza, pat rakestraw, jhovany vidal
 
was: das „dogtown“ intro bestreiten jeff grosso und the one and only neil blender (ihr wisst chon der mit dem lien air) mit ein wenig herumgedorke und old-school slalom-cruising auf uralt rollschuh-boards! Was am ende des intro bleibt ist der mit pinsel auf´s board gemalte spruch „get wrecked“ …
als ersten videopart präsentiert uns black label diesmal ragdoll und es geht gleich richtig los! vollgas ollies über hohe und weite gaps, slides (handrails und ledges werden unsicher gemacht) und wie immer die etwas anderen tricks (ein board unten an eine 16stufen treppe stellen und dann von oben über die treppe auf´s board springen) und zwischendurch wird mal kurz klargestellt das ragdoll ein allround skater ist und dementsprechend fährt er nicht nur hammerhart street sondern beehrt auch noch ein paar transitions.
nach dem ersten part wird klar, dass die symbiose bei black label zwischen old school skating und new school skating endgültig und in perfektion vollzogen wurde. so mischen sich mörder hardflips mit wallrides aus voller fahrt oder gap-to-handrail-stunts mit weiten ollie bs-grabs!
patrick melcher ist jetzt dran und hat einfach die kontrolle gepachtet! ich ziehe jetzt einfach mal einen vergleich zu matt hensley - immer einen ungewöhnlichen trick im kopf und einen flip im fuss - gepaart mit hammer-style einfach eine der besten kombinationen überhaupt. ausserdem hat er den krassesten beinahe slam in seinem part (müsst ihr euch anschauen und auf den bus warten!). des weiteren gibt´s one footed wallrides und ollie270 to handrail slide auf die augen! im übrigen stehe ich seit diesem video total auf den kerl bzw. seinen videopart coole mucke und skating das zum anschauen fast zu schade ist!
der mixed part von jhovany vidal (hoch und weit was seine ollies angeht), ricky espinoza (zeig mir ein handrail oder ledge und ich habe den passenden trick) und salman agah (jeder flip locker und flockig wie eh und jeh) zeichnet sich wieder einmal durch modernes skating aus - stylish bis zum geht nicht mehr und doch hart!
jim gagne geht seinen part auch gleich richtig an und eröffnet mit einem no-comply 360 flip, alter trick aber deswegen trotzdem nicht einfach! weiter geht´s mit pool und street skating wobei ganz klar klargestellt wird das er sich überall zu hause fühlt. Wie schon die anderen vorher nützt er jedes terrain (handrails, blocks, poller, rampen, pools) was sich ihm bietet auf schnelle und sichere art - ein highlight ist sicherlich der nose grind an einem handrail an welchem die „skate-stopper-noppen“ abgesägt worden sind und der fullpipe slam - boardkontrolle verloren - dann das board wegschnicken welches nach oben rollt und dann jim gagne auf den kopf knallt!
jetzt folgt ein transitions part (pools, bowls und alles was sonst noch eine transition hat) in welchem jeder mal zeigen kann, dass es noch anderes ausser „real“ street skating gibt! der part geht dann zuerst nahtlos in den part von wade speyer über und der leutet dann auch erstmal die rückkehr des 360 transfers ein (wenn er denn jemals weg wahr) und auch sonst ist er einfach in luftigen höhen und am coping zuhause!
im anschluss daran gibt´s direkt noch omar hassan ich sag nur hoch (airs) und weit (grinds) highlight seines parts ist sicherlich der heelflip indy footplant vom vert der pipe in die angrenzende fullpipe wobei der footplant stilecht im oververt platziert wird!
jason adams fährt zu country mucke und auch sonst gibt´s das was man von ihm kennt schnelles skating everywhere welches von handrails bis backyard skating alles beinhaltet, nicht unbedingt flip-lastig aber trotzdem unbedingt sehenswert da sich sein style doch aus der menge der heutigen pros abhebt!
chet childress, santa cruz, 151 und was weiss ich nicht noch der mann ist jetzt auch bei black label und ist hier mehr als gut aufgehoben! zu diesem part sage ich einfach nur beton und schnell! gebt ihm einen pool ein coping und ab geht´s leider reicht ihm das noch nicht und gibt´s dann noch ein wenig „jumpramp an die wand und wallrides gemacht“ und real streetskating zu sehen highlight von ihm sind sicherlich seine 360 ollies mit nose grab!
svitak der black label „super-pro“ kommt mit allerlei speed und handrail spielerei daher, highlight von ihm sind sicherlich die ewig langen slides (kinkrail) am ende seines parts sowie der ollie tailgrab über das wirklich große double set!
jub - der mann ohne schmerzen! die mucke driftet zum ersten mal etwas ab (etwas zu schnell für meinen geschmack - sepultura) aber sonst gibt´s von ihm wieder skating in perfektion an orten und aus höhen die jeder normal sterbliche nicht mal ohne board bewältigen würde! pat rakestraw hat schon ein komisch deformiertes knie aber das hindert ihn nicht daran am anfang seines parts gleich mal mit monster ollies zu gläzen die wirklich ihres gleichen suchen! danach zeigt er aber das er noch so einiges mehr kann als ollies man wird schon neidisch auf den jungen!
apropos jungen, jung ist duane peters sicherlich nicht mehr aber er rockt immer noch die pools dieser welt so glänzt er mit 360 handplants und dicken crailslides. ich kann nur hoffen irgendwann auch nur ansatzweise so pool zufahren wie dieser alte sack! jimi hendrix darf den part von adam alfaro untermalen und allein das ist das einschalten schon wert!
ozzy würde das ganze als „fuckin´fast, fuckin´technical, fuckin´ hard skating“ bezeichnen und er hätte fuckin´ recht so soll skaten heute sein - der part ist einfach nur klasse! ben gilley wirkt bei seinem intro etwas böse und so fährt er dann auch, im übrigen hat er handrails bis zum erbrechen im programm und besorgt es diesen dann auch richtig! dieser part muss für jeden handrail liebhaber zum pflichtprogramm gehören - denn so werden handrails gefahren!!!
 
sonst: DVD-BONUS: alle „blackout“-commercials und trailer + musik videos von duane peters and the hunns, the stitches, the crowd

fazit: ich bin zu dem schluss gekommen, dass dieses video die moderne variante von hokus-pokus ist und nicht nur durch einzelne parts besticht sondern als gesamt kunstwerk! es macht einfach nur spass den jungs bei ihrer lieblingsbeschäftigung zuzusehen und spätestens nach dem ersten mal sehen sinnieren selbst die ältesten & lädiertesten darüber nach wo noch mal das board steht, welches die welt bedeutet! zur musik kann ich nur sagen das video ist nichts für die hip-hop heads - ebenso wie das video - keine tech spielereien a la ladd sondern good clean skating! hammer video welches ich insgesamt betrachtet als mindestens so gut wie das erste label video einschätze! …martin…